mRay als Teil der Digitalisierungsstrategie in den medbo Kliniken
In Salzburg auf dem Neurorad des DGNR entsteht im November vergangenen Jahres die Idee, einen unserer ersten mRay-Kunden zu besuchen. In der Abteilung von Prof. Dr. Christina Wendl und Prof. Dr. Isabel Wiesinger am medbo Bezirksklinikum Regensburg ist unsere App seit Jahren im Einsatz und wird neben dem mobilen Viewing unter anderem für die Aufnahmen der Patienten in der Klinik auf kreative Weise eingesetzt. Ginge es nach uns, darf das gerne Schule machen. Aber dazu später mehr.
Der angestrebte Termin fällt nicht rein zufällig in die Vorweihnachtszeit. Der Weihnachtsmarkt am Donauufer soll schön sein, haben wir uns sagen lassen. Wir, das sind Geschäftsführer Michael Müller und Marketingleiter Daniel Thomas, die unabhängig voneinander anreisen und es trotz der markentypischen Verspätung der Deutschen Bahn wie verabredet zum Treffpunkt im Hotel der pittoresken Regensburger Altstadt schaffen.
Dass es ab jetzt kniffliger wird, war allerdings nicht ausgemacht. „Wir fahren Bus, nicht Taxi“, so unsere überraschend ökonomische Entscheidung. Die ausgeguckte Buslinie ist die richtige, die Richtung leider die falsche. Am anderen Ende der Stadt steigen wir also doch noch aufs Taxi um, womit wir letztlich mit veritabler Verzögerung am beinahe richtigen Eingang der medbo landen.

Patientenworklfow in Echtzeit
Prof. Dr. Wiesinger nimmt uns in Empfang und unseren Fauxpas und die damit verbundene Verspätung gelassen. Die Neuroradiologin und stellvertretende Institutsleiterin hat unverhofft noch nicht Feierabend. So eben habe sich der Rettungsdienst gemeldet, ein Notfall. Das lässt sich nicht planen, ist für uns aber die einmalige Gelegenheit den gesamten Ablauf des Patientenworkflows in Echtzeit mitzuerleben.
Während Frau Wiesinger ihren Arbeitsplatz zeigt und wir noch im Small-Talk stecken, bereiten ihre Kollegen hinter der Fensterscheibe das CT für die Notfallpatientin vor. Parallel leuchtet ihr Smartphone auf – eine Pushnotification unserer mRay-App. Über die datenschutzkonforme Messaging Funktion hat sie den Anamnesebogen der Patientin per PDF erhalten. Das handhabt nach unserem Wissen bislang keine andere Klinik so, dabei scheint es äußerst naheliegend. Wir finden es jedenfalls smart und nehmen es in den Katalog der guten Empfehlungen für unsere Bestandskundschaft auf.
Kurz darauf liegt die Patientin im CT. Wir können mitverfolgen, wie die ersten Schichten des Gehirnscans auf dem Bildschirm erscheinen. Zum Glück für die Patientin ist der Scan unauffällig, ohne Traumafolgen nach Sturz. Via mRay schreibt Frau Wiesinger einen Kurzbefund, damit die klinischen Kollegen aus der Neurologie auch sofort Bescheid wissen.

Ohne jeden Zeitverlust
Dass wir bei all dem etwas verlegen in der Ecke stehen, um das heikle Szenario nicht zu stören, fällt zwar auf, beeinflusst aber niemanden der Beteiligten in ihrer professionellen Routine. Vielmehr überzeugt die medbo mit einer gelungenen Digitalstrategie, bei der mRay ein kleines Rädchen im großen Gesamtbild darstellt.
Als die Patientin versorgt ist, steht für die Neuroradiologin der tatsächliche Feierabend ins Haus. Gemeinsam mit Prof. Wiesinger und Antonio Schuller, dem IT-Experten der Neuroradiologie, zieht es uns dann wie versprochen auf den Adventsmarkt im Spitalgarten, direkt an der Steinernen Brücke. Was zwischen Würstchenbuden und Lichterketten nach einem netten Abendprogramm aussieht, wird einmal jäh unterbrochen – von unserer App. Wieder eine Pushnotification. Dieses Mal ein neuer Datensatz eines just eingelieferten Patienten.
An Ort und Stelle öffnete Frau Wiesinger den neuen Fall im mRay-Viewer, scrollt geübt durch die Schichten und überprüft sie auf mögliche Auffälligkeiten. Über die integrierte Chatfunktion gibt sie ihre Einschätzung an das Team zurück – ohne jeden Zeitverlust. Können wir auch hier nur wenig zur Situation beitragen, macht es uns doch ein bisschen stolz, wie sich genau in diesem Moment die volle Stärke der mRay-App offenbart.
Wir plaudern noch eine Weile und lassen später den Abend in einer Bar ausklingen. Am nächsten Morgen geht es für uns reich an Eindrücken zurück nach Heidelberg – immerhin auf Anhieb in die richtige Richtung.



