1. Revisionen

1.1. Änderungen in Version 19.0

1.2. Änderungen in Version 18.0

1.3. Änderungen in Version 17.0

  • Neu gestaltetes Handbuch

  • Anpassungen für Chatfunktionalität (siehe Messaging)

  • Anpassungen bezüglich der neuen Referenzlinien (siehe Bildbetrachtung (Viewer))

  • Verbesserte Screenshots

2. Symbole

Hinweis

Dieser Absatz enthält zusätzliche Informationen für den Leser.

Tipps

Bei diesem Absatz handelt es sich um einen generellen Nutzungshinweis.

Warnungen

Bei diesem Absatz handelt es sich um eine Warnung vor Fehlern die bei der Nutzung auftreten können.

Vorsicht

Bei diesem Absatz handelt es sich um einen Hinweis das vorsichtig gehandelt werden muss.

Wichtig

Dieser Absatz enthält wichtige Informationen zur Nutzung von mRay.

3. Hersteller

mRay 5.9
Radiologischer Bildbetrachter für mobile Geräte mit Bildverarbeitungsfunktionen
© 2020 mbits imaging GmbH

icon manufacturer

mbits imaging GmbH
Bergheimer Straße 147
D-69115 Heidelberg

ce sign

3.1. UDIs

mRay Client Android Store

42606483500110

mRay Client iOS Store

42606483500127

mRay Client macOS Store

42606483500134

mRay Client Web

42606483500141

mRay Client Windows Desktop

42606483500158

mRay Client Windows Store

42606483500165

4. Zweckbestimmung

Die Software mRay dient medizinischem Fachpersonal als radiologisches Instrument bei der Visualisierung von Bilddaten. Die Bildverarbeitung ermöglicht die Berechnung und Visualisierung von gesunden und anomalen Geweben.

5. Bestimmungsgemäßer Gebrauch

5.1. Generell

Die Patientengruppe, für die mRay eingesetzt werden kann, umfasst alle Patienten, von denen radiologische Bilddaten zum Zwecke der Diagnose oder Therapie erstellt wurden. Der medizinische Zustand des Patient ist im schlimmsten Fall kritisch.

mRay kann in Kliniken, Praxen, unterwegs oder von zuhause aus verwendet werden. Generell ist der Einsatz von mRay auf einem mobilen Gerät vorgesehen, wenn schnell zu informativen Zwecken auf radiologische Bilddaten zugegriffen werden soll. Die Befundung einer radiologischen Aufnahme muss entsprechend den Vorgaben der jeweiligen nationalen Verordnungen erfolgen und setzt ein entsprechendes Bildwiedergabesystem voraus. mRay ermöglicht die Anzeige von Bildern und Dateitypen, wie sie im Digital Imaging and Communications in Medicine (DICOM) Standard definiert sind (dies sind beispielsweise: Computertomographie (CT), Magnetresonanztomographie (MRT), Positronen-Emissions-Tomographie (PET), Durchleuchtung (XA), Digitales Röntgen (CR), Ultraschall (US)). Es werden die im radiologischen Umfeld üblichen Werkzeuge angeboten (wie z.B. Fensterung, Messfunktion, Thick-Slices und Annotationen).

Des Weiteren ist mRay in der Lage eine Verarbeitung von Bildern durchzuführen und so Veränderungen bzw. Anomalien in Geweben zu finden, zu visualisieren und zu quantifizieren. Das Bildverarbeitungsmodul mRay VEOcore kann verwendet werden, um Bilder des Gehirns von Bildgebungsmodalitäten wie CT, Perfusions-CT oder MRT mit diffusionsgewichteter Auswertung (DWI) zu prozessieren. Als Ergebnis werden Kontrastveränderungen über die Zeit als farbige Perfusionskarten angezeigt, dies beinhaltet auch flussbasierte Parameter und Gewebeblutvolumen Berechnungen.

5.2. Kontraindikationen

mRay darf in Deutschland nicht auf einem kalibrierten mobilen Gerät verwendet werden, wenn die Befundung für ein Röntgenbild (CR) oder eine Mammografie (MG) durchgeführt wird. Die Befundung darf auf einem kalibierten Monitor ("Bildwiedergabegerät") mit mRay durchgeführt werden.

5.3. Medizinischer Nutzen

Wenn mRay zur Betrachtung von medizinischen Bilddaten verwendet wird, kann das Produkt im Prozess der Diagnose und Entscheidungsfindung eingesetzt werden. Dazu dienen die folgenden Eigenschaften.

Für die Befundung von CT Aufnahmen ist die mRay Client Applikation in der Lage die DICOM Grayscale Standard Display Function abzubilden. Auf diese Weise kann ein geeignetes mobiles Endgerät als Bildwiedergabesystem mit Befundqualität nach DIN 6868-157 verwendet werden. Aus der ständigen Verfügbarkeit mobiler Endgeräte ergibt sich eine Zeitersparnis im Vergleich zu stationären Lösungen.

Die Perfusionsanalyse von Aufnahmen des Gehirns ermöglicht die Darstellung und Quantifizierung von minderdurchblutetem Gewebe (Penumbra), nicht-durchblutetem Gewebe (Kerngewebe) und dem Mismatch-Ratio zwischen den beiden Werten. Die berechneten Werte können der Unterstützung bei einer Entscheidungsfindung dienen, die auf der Beurteilung des Ausmaßes der Schädigung von Geweben basiert.

5.4. Warnungen

  • mRay darf auf mobilen Engeräten (Tablet-PC, Smartphone oder Laptops) nicht in Räumen verwendet werden, in denen ein Magnet Resonanz Tomograph (MRT) betrieben wird.

5.4.1. Hinweise für Nutzung zu diagnostischen Zwecke

Für die Verwendung von mRay im Befundungskontext auf mobilen Geräten gemäß den deutschen gesetzlichen Bestimmungen (QSRL, DIN 6868-157) sind die unter folgendem Link stehende Anweisungen zu beachten: https://mbits.info/downloads/mRay-Nutzungsanweisungen_Befundung.pdf

Beim Betrieb von mRay auf einem Windows PC oder Mac muss das Bildwiedergabesystem (BWS) entsprechend abgenommen sein. Einschränkungen in Bezug auf die befundungsfähigen Modalitäten sind dann vom BWS abzuleiten.

6. Überblick

mRay ist ein mobiler Bildbetrachter für radiologische Bilddaten. Die Anzeige umfasst Datensätze nach dem DICOM Standard sowie andere gängige Bildformate und PDF Datensätze. Die Hauptfunktionen der Applikation sind:

  • Empfang von DICOM Daten von einem Picture Archiving And Communication System (PACS) über eine einstellbare DICOM Schnittstelle

  • Übersicht über alle verügbaren Datensätze inkl. einer Suchfunktion nach Name, Geburtsdatum, Aufnahme Modalität u.a.

  • Visualisierung von Bilddaten in einer in der Radiologie gängigen Weise mit Standard Werkzeugen für die medizinische Bildbetrachtung

  • Aufnahme von Bildern zur Wunddokumentation. Versand der Aufnahme als DICOM Datei an ein PACS inkl. aller notwendigen Meta-Informationen

  • Display Kalibrierungsroutine zum Anpassen der Anzeige von Grauwerten, um die DICOM Greyscale Standard Display Function einzuhalten

  • Erzeugen von einfachen textuellen Befundberichten und Versand an ein PACS

  • Speichern und Laden von Kontrasteinstellungen (Level-Window)

  • Messungen in 2D Schichten inkl. Winkel- und Längenmessungen sowie einer Bildstatistik in einem einstellbaren Bildbereich

  • Textuelle und graphische Annotationen in Bildern

  • Multiplanare Rekonstruktionen (MPR)

  • Maximum Intensity Projektionen mit bis zu 11 Schichten Überlagerung (MIP)

  • Suche im PACS - DICOM Query (C-FIND)

  • Anfrage von Daten aus einem PACS - DICOM Retrieve (C-MOVE)

  • Verschlüsselung und Kompression während der Übertragung und Speicherung von Datensätzen

  • Versand von Nachrichten, Bildern und Schlüsselbildern an Kollegen in der Kontaktliste innerhalb von mRay

7. Bedienung der Anwedung

7.1. Startbildschirm

Sobald die Anwendung gestartet wird, befinden Sie sich zunächst auf dem Startbildschirm (Startbildschirm). Mit einem Tap (Klick) auf das Servereingabefeld können Sie den Server Ihrer Einrichtung auswählen. Nach Eingabe der Zugangsdaten für Ihre Einrichtung gelangen Sie zur Hauptanwendung. Bitte kontaktieren Sie Ihren zuständigen IT-Ansprechpartner, um die Serveradresse und Ihre Zugangsdaten zu erhalten.Geben Sie Ihre Zugangsdaten ein, um sich einzuloggen.

  • Sollten Sie sich zum ersten Mal einloggen, kann der Vorgang kurz dauern (im Statusfeld steht „Connecting“) – abhängig von der Verbindungsgeschwindigkeit.

  • Durch Klicken und Halten eines Bedienelement rufen Sie die interaktive Hilfe auf. So können Sie jederzeit herausfinden, welche Funktion sich dahinter verbirgt.

  • Abhängig davon, ob eine PIN Eingabe für Ihr Gerät erforderlich ist, bleiben Sie nach erstmaligem Login für einen gewissen Zeitraum eingeloggt, d.h. Sie müssen nicht jedes Mal erneut Ihre Zugangsdaten beim Start der App eingeben. Dieser Zeitraum kann vom Administrator eingestellt werden.

  • Bitte stellen Sie für die Verwendung von mRay ein korrektes Datum und eine korrekte Uhrzeit auf Ihrem Gerät sicher!

60%
Figure 1. Startbildschirm
  1. Server URL Feld: Geben Sie hier die Adresse Ihres mRay Servers ein. Der Port kann weg gelassen werden, wenn der Port Ihrer Serverinstallation 32000 ist.

  2. Server URL Drop-Down Liste: Öffnet eine Liste aller bisherigen Serveradressen, mit denen Sie sich über dieses Gerät bisher verbunden haben. Einträge können ausgeblendet werden, indem man diese von links nach rechts verschiebt.

  3. Nutzer ID Eingabefeld: Geben Sie hier Ihre Nutzer ID ein.

  4. Nutzer ID Drop-Down Liste: Öffnet eine Liste aller bisherigen Nutzer, die sich bisher mit dem gewählten Server verbunden haben. Einträge können ausgeblendet werden, indem man diese von links nach rechts verschiebt.

  5. Passwort Eingabefeld: Geben Sie hier Ihr Passwort ein.

  6. Login Button: Bestätigt die Eingaben und loggt Sie ein.

7.2. PIN Abfrage

Falls Sie sich mit einem ActiveDirectory-Account (AD) anmelden, wird beim erstmaligen Login eine PIN Eingabe erforderlich. Die PIN wird per Email an die an die in Ihrem ActiveDirectory-Account hinterlegte Mail-Adresse versandt. Mit einem Tap auf das Eingabefeld (PIN Abfrage) öffnet sich die Tastatur. Die PIN wird nach Eingabe der sechsten Stelle sofort überprüft.

40%
Figure 2. PIN Abfrage

Der PIN-Dialog bietet folgende UI-Elemente: * Benarichtigung die die Mail-Adresse des Empfängers angibt. * Das PIN Eingabefeld. Sie können die Tastatur über einen Tap auf das Eingabefeld öffnen. * Mit dem X-Button können sie den Dialog wieder schließen. Der Anmeldevorgang wird dadurch abgebrochen.

8. Allgemein

8.1. Inbox

Nach dem Einloggen öffnet sich die „Inbox“ (Inbox). Über diese können Sie den gewünschten DICOM Datensatz selektieren, der Ihnen über den eingestellten Server zur Verfügung gestellt wurde. Sie sehen hier also alle am mRay-Server vorliegenden Daten, auf die Sie Zugriffsrechte haben.ough the server. Thus you can see all files on the mRay server on which you have access rights.

Scrollen durch lägere Listen

Scrollen Sie durch Listen, indem Sie nach oben/unten wischen oder nutzen Sie die Scrollleiste an der rechten Seite einer Liste, um schnell durch diese zu navigieren.

inbox
Figure 3. Inbox
  1. Ein grünes Symbol zeigt an, dass Sie mit dem Server verbunden sind. Bei einem roten Symbol können Sie mit den lokal gespeicherten Daten arbeiten, aber erhalten natürlich keine neuen Datensätze. Durch Anklicken des mRay-Logos öffnet sich das Hauptmenü (s.u.).

  2. Wechseln zum Messaging/Chat-Menü (siehe oben - nur vorhanden, falls diese Funktion in Ihrem System aktiviert wurde).

  3. Wechseln zur Suche. Hier können Sie den gesamten für Sie verfügbaren Datenbestand durchsuchen. Sie haben außerdem die Möglichkeit Suchanfragen an ein PACS zu stellen (falls eingerichtet).

  4. Wechseln zu den Favoriten: Favoriten können Sie mit Hilfe der Stern-Symbole (Punkt 8) markieren. Favoriten funktionieren als eine Art "Lesezeichen" und werden vom automatischen Speichermanagement der Anwendung als Letztes gelöscht (d.h. nur wenn das Löschen notwendig ist aufgrund der Einstellungen zur Datenvorhaltung oder aufgrund eines niedrigen Speicherplatzes auf dem Gerät).

  5. Wechseln zur Fotodokumentation

  6. Hier können Sie schnell und einfach ganze Studien teilen, als Favorit markieren bzw. auf ihr Gerät herunterladen.

  7. Hier werden Informationen bzw. auch fehlende Informationen und Metadaten zum Patient angezeigt.

  8. Hier sehen Sie eine Übersicht der Serien innerhalb der Studie. Durch Anklicken einer Studie kommen Sie in die Serienauswahl (s.u.). Der grüne Balken zeigt an ob der Datensatz lokal auf Ihr Gerät heruntergeladen und gespeichert ist.

  9. Hier erscheint, wann der Datensatz in der Inbox ankam (d.h. durch Schicken aus dem PACS bzw. Suche im Datenbestand). mRay kann so konfiguriert werden, dass Datensätze automatisch nach 'X' Stunden wieder vom Gerät gelöscht werden (Standard: Nach 8 Stunden).

  10. Hier können Sie die Inbox nach einer Texteingabe filtern. Bitte beachten: Hiermit starten Sie keine PACS-Suchanfrage! Bitte benutzen Sie dazu Punkt 3. Beachten Sie auch die Hinweise zu Sonderzeichen im Kapitel „Bekannte Probleme“.

  11. Fotofunktion aufrufen: Siehe Abschnitt Fotoaufnahme zur näheren Erläuterung.

Ausblenden von Einträgen aus der Inbox

Ihre Inbox können einfach "aufräumen", indem Sie durch Streichen des Fingers nach links oder rechts innerhalb des Listencontainers einzelne Einträge ausblenden. Diese erscheinen dann nicht mehr in der Liste, Sind aber immer noch über die Suche wieder auffindbar. Um ausgeblendete Datensätze wieder in der Inbox anzuzeigen, gehen Sie im Hauptmenü in die Einstellungen und betätigen Sie dort die Schaltfläche "Ausgeblendete Daten anzeigen". Blenden Sie alle Datzensätze auf ein Mal aus, indem Sie die Geste mit drei Fingern gleichzeitig ausführen.

8.2. Serienauswahl

Durch Klicken auf eine Studie in der Inbox gelangen Sie zur Serienauswahl (Serien).

series
Figure 4. Serien
  1. Züruck: Rückkehr zur Patientenliste.

  2. Datasets: Auflistung aller aufgenommenen Bilder der zugehörigen Studie des Patienten.

Durch Anklicken einer Serie wird diese heruntergeladen (falls nicht schon passiert) und zur Betrachtung geöffnet.

8.3. Barcode Scanner

Nutzen Sie den Barcode Scanner um schnell und einfach Patienten IDs in Textfelder einzufügen. Diese Funktion steht Ihnen in verschieden Textfeldern wie z.B. der Suche nach der Patienten ID zur Verfügung. Halten Sie das Kamerabild über den Barcode und achten Sie darauf, dass sich der gesamte Barcode im markierten Bereich befindet. Wenn der Barcode erkannt wurde, wird der Text automatisch in das Textfeld übernommen.

scanner
Figure 5. Barcode Scanner

8.4. Hauptmenü

Das Hauptmenü öffnet sich nach Anklicken des mRay Logos (Hauptmenü).

main menu
Figure 6. Hauptmenü

Folgende Funktionen stehen Ihnen in diesem Dialog zur Verfügung:

  1. Anzeige des in Ihrem Benutzerkonto hinterlegten Namens.

  2. Über diesen Button können Sie sich ausloggen. Die Verbindung zum Server wird getrennt und Sie gelangen zum Log-In Bildschirm. Diese Funktion wird benötigt, wenn sich ein anderer Benutzer auf diesem Gerät anmelden möchte.

  3. Adresse des Servers zu welchem Sie gerade verbunden sind, falls eine Verbindung besteht.

  4. Öffnet den Einstellungs-Dialog (siehe nächstes Kapitel).

  5. Stellen Sie hier die Kalibrierung der Anzeige von Grauwerten ein. Sie können zwischen einer voreingestellten Kalibrierung oder keiner Kalibrierung wählen. Um eine Kalibrierung vorzunehmen kontaktieren Sie ihren mbits Support Mitarbeiter.

  6. Überprüfen Sie die Übertragungsgeschwindigkeit von Datensätzen von dem verbundenen mRay Server zu ihrem Endgrät (verfügbar falls Ihr mRay Server entsprechend konfiguriert ist).

  7. Öffnet das Lux-Meter zur Bestimmung der aktuellen Raumklasse (nur für Apple Geräte verfügbar).

  8. Öffnet den Dialog zur arbeitstäglichen Konstanzprüfung nach DIN 6868-157.

  9. Hier können Sie mehr Informationen über die installierte Version erhalten.

  10. Öffnet den "Neuigkeiten"-Dialog.

  11. Öffnet das Impressum.

8.5. Einstellungen

In den Optionen können Sie die Einstellungen nach Belieben anpassen (Einstellungen).

settings
Figure 7. Einstellungen

Folgende Funktionen stehen zur Verfügung:

  1. Notifications: Stellen Sie hier die Art der Notifications ein, die Sie erhalten wollen. Wählen Sie zwischen Notification für neue Nachrichten oder für neue Nachrichten und neue Datensätze aus. Sie können Notifications hier auch komplett ausschalten.

  2. Autodownload: mRay verfügt über eine Autodownload-Funktion, die neue ankommende Datensätze automatisch herunterlädt und Sie benachrichtigt, wenn diese verfügbar sind. Sie haben dann sofort Zugriff auf die Bilddaten beim Öffnen der App. Diese Funktion muss jedoch vom Administrator freigeschaltet werden, d.h. diese steht auch nur optional zur Verfügung. Mit dem Menü unter Punkt 1 können Sie wählen, ob Daten nur über Wifi (Standardeinstellung) oder auch über Ihre Mobilverbindung heruntergeladen werden, falls die Funktion aktiviert ist. Sie können die Funktion auch ganz für Ihr Gerät deaktivieren.

  3. Max. Belegung: Gibt den Speicherplatz an, den die Anwendung maximal belegen kann.

  4. Konstanzprüfungserinnerung: Schaltet die automatische Erinnerung an die arbeitstägliche Konstanzprüfung an/aus.

  5. Belegt: Gibt den von der Anwendung momentan verwendeten Speicherplatz an.

  6. Löschen: Löschen aller lokal gespeicherten Daten (Es erscheint ein Bestätigungs Dialog).

  7. Ausgeblendete Daten anzeigen: Zeigt alle durch den Benutzer zuvor ausgeblendeten Einträge in der Inbox wieder an.

  8. DICOM Kurve kalibrieren: Öffnet die Kalibrierungsansicht

  9. Passwort ändern: Über diesen Button gelangt man in die „Passwort ändern“-Maske, in der Sie die Möglichkeit haben, durch Eingabe Ihres alten sowie eines neuen Passwortes, Ihr Passwort, ohne Eingriff des Administrators, zu ändern.

8.6. Passwort ändern

Mithilfe der „Passwort ändern“-Maske haben Sie die Möglichkeit, ohne Umwege und ohne Eingriff Ihres Administrators, Ihr persönliches Konten-Passwort zu ändern. Folgende Abbildung veranschaulicht den Aufbau der Maske.

change password
Figure 8. Passwort ändern

Nachfolgende Punkte erläutern die Funktionalität der Maske:

  1. In diesem Eingabefeld wird Ihr altes Passwort benötigt. Dieses ist erforderlich um eine Änderung Ihres Konten-Passworts durch Fremdzugriff zu erschweren.

  2. Hier tragen Sie Ihr neues Passwort ein, welches bei erfolgreicher Änderung gültig wird.

  3. Um versehentliche Tippfehler während der Eingabe des Passworts aufzudecken, müssen Sie über dieses Eingabefeld Ihr Passwort noch einmal bestätigen.

  4. Dieser Indikator weist Sie, auf einer Skala von 0 bis 100 Prozent, darauf hin wie stark oder schwach Ihr neues Passwort ist. 0 bedeutet in diesem Fall sehr schwach und 100 sehr stark. Die Ampelfarben des Indikators geben ebenfalls Aufschluss auf die Stärke Ihres Passworts.

  5. Durch Klicken des OK-Buttons werden Ihre Eingaben übernommen und Ihr Passwort letztendlich geändert. Dazu ist jedoch eine Verbindung mit dem Server erforderlich, andernfalls wird Ihre Passwortänderung nicht wirksam. Die Freigabe bzw. Anzeige des Buttons erfolgt erst nach erfolgreicher Validierung aller Eingabefelder.

Sollten Sie Sonderzeichen innerhalb Ihres persönlichen Passwortes nutzen wollen, achten Sie bitte darauf, dass diese auch auf all Ihren Geräten über die Touch-Tastatur verfügbar sind bzw. unterstützt werden. Ansonsten haben Sie keine Möglichkeit mehr sich in die Anwendung einzuloggen. Sollten Sie versehentlich nicht unterstützte Sonderzeichen nutzen und sich nicht mehr in die Anwendung einloggen können, informieren Sie bitte Ihren Administrator, um die Zurücksetzung Ihres Passwortes zu veranlassen.

8.7. Download Test

download test
Figure 9. Download Test
  1. Führt einen schnellen Test durch. Die Messung ist nur geschätzt, die Dauer der Durchführung aber kürzer als beim kompletten Test

  2. Führt einen detailierten Test durch. Die Messung dauert länger, die bestimmten Werte sind aber exakt.

  3. In diesem Bereich wird der Fortschritt und die Ergebnisse angezeigt.

8.8. Lux-Meter

Das Lux-Meter kann dazu verwendet werden die aktuelle Raum-Klasse zu bestimmen.

luxmeter
Figure 10. Lux-Meter
  1. Zeigt den aktuellen Lux-Wert an.

  2. Startet eine Messung der Raumklasse. Die aufgezeichneten Werte werden über die Zeit gemittelt. Dies simuliert die Aufzeichung des Umgebungslichts mittels der eingebauten Frontkamera des Geräts. Bewegen Sie das Gerät bis sich der Wert einpendelt und klicken Sie dann auf Ok, um die Messung zu bestätigen.

  3. Hier können Sie die Messung abbrechen.

luxmeter measurement
Figure 11. Lux-Meter Messung

Die aufgenommenen Werte sind auf Grund des Messverfahrens nur eine Annäherung an den tatsächichen Lux-Wert und damit die Raumklasse.

8.9. Konstanzprüfung

constancy
Figure 12. Kostanzprüfung
  1. Prüfkriterien (Die Zahlen beziehen sich auf die Testbildelemente aus der DIN 6868-157).

  2. Blenden Sie die Formularmaske aus. Diese kann jederzeit wieder aufgerufen werden (Tap auf das Testbild blendet Button mit Haken ein).

  3. Markieren Sie das Kriterium mit dem Haken, falls die Bedingung erfüllt ist.

  4. Speichern Sie die Durchführung und deren Ergebnisse ab.

  5. Erhalten Sie mehr Informationen (öffnet das Handbuch, siehe nachfolgender Abschnitt).

tg18
Figure 13. DIN 6868-157

Die Abbildung zeigt die einzelnen Testbildelemente. Folgende Punkte sind im Detail zu prüfen (nach Norm):

  1. Sichtbarkeit der Linienpaar-Raster mit hohem KONTRAST in der Mitte und in den vier Ecken des TESTBILDES(Testbildelement 1)?

  2. Sichtbarkeit der 5 %- und 95 %-Felder (Testbildelement 2)?

  3. Qualitätskontrolle:

    1. Im weißen und grauen Feld: „QUALITY CONTROL“ für alle Raumklassen

    2. Im schwarzen Feld:

      1. Mammographie:"QUALITY CONTROL".

      2. RK1 (? 50 lx):"QUALITY CONTRO".

      3. RK2 (? 100 lx):"QUALITY CONT".

      4. RK3 (? 500 lx):"QUALITY CON" (test pattern element 3)?

  4. Sichtbarkeit der Grenzen und Linien des Rasters und der Zentrierung des Rasters im aktiven Bereich des BILDWIEDERGABEGERÄTES(Testbildelement 5)?

  5. Kontinuität des Erscheinungsbildes der Verlaufsbalken (Testbildelement 7)?

8.10. Benachrichtigungen

mRay informiert den Benutzer über neue Datensätze und Nachrichten. Diese Benachrichtigungen erscheinen, wenn die Anwendung geöffnet ist, mittig am oberen Bildschirmrand (Inapp Benachrichtigungen) oder, wenn die Anwendung geschlossen bzw. das Endgerät im Standby-Modus ist, als Systemnotifikation (Systemnotifikation). Die Anzahl neuer eingetroffener Datensätze und Nachrichten werden zusätzlich noch einmal über sogenannte Badges (dt. Aufkleber) an den jeweiligen Tab-Symbolen der Inbox und des Messengers angezeigt (Benachrichtigung Badges). In den Einstellungen kann festgelegt werden, wofür Benachrichtigungen ausgelöst werden.

notification badges
Figure 14. Benachrichtigung Badges
notification inapp
Figure 15. Inapp Benachrichtigungen
notification os
Figure 16. Systemnotifikation

Die Benachrichtigungen enthalten keine Patientendaten oder Inhalte von Nachrichten, um einen bestmöglichen Schutz der Privatsphäre zu gewährleisten.

8.11. Suche

Mit der Suche Funktion können Sie im Datenbestand ihres mRay Servers schnell und einfach suchen. Die Ergebnisliste zeigt Datensätze auf die ihre Suchkriterien zutreffen. Die Suchergebnisse können über den Download Button in die Inbox verschoben werden. Sie können in der Suche Datensätze auch direkt anschauen oder einfach mit einem Kollegen Teilen. Beachten Sie, dass natürlich nur solche Datensätze erscheinen, auf die Sie auch Zugriffsberechtigungen erhalten haben. Sollte der gewünschte Datensatz nicht in der Liste auftauchen, besteht die Möglichkeit über ein oder mehrere angeschlossene PACS eine entsprechende Anfrage zu stellen. Die Suchfelder lassen sich außerdem nach Ihren Bedürfnissen anpassen.

  1. Spezifizieren Sie hier Ihre Suchanfrage

  2. Die Suchfelder lassen sich über diesen Button anpassen

  3. Senden Sie die Suchanfrage an ein PACS (verfügbar falls Ihr mRay Server entsprechend konfiguriert ist

Die Suchfelder lassen sich anpassen und folgende Felder stehen zur Auswahl:

  1. Patienten ID

  2. Patienten Name

  3. Geburtsdatum

  4. Studienbeschreibung

  5. Studien von (Datum bzw. Studienzeitraum)

  6. Modalität

  7. Überweisender Arzt (DICOM Tag Referring Physician’s Name)

  8. Station (DICOM Tag Requesting Service)

  9. Accession Number

Hinweise zur PACS-Suche
  1. Wenn Sie nach Vor- und Nachname suchen möchten, verwenden Sie bitte die Schreibweise "Nachname^Vorname"

  2. Achten Sie darauf, ihre Suche möglichst einzuschränken. So erhalten Sie schnell eine Suchantwort und vermeiden mögliche Verwechslungen.

  3. Die PACS Ergebnisliste ist ebenfalls in Studien / Serien gegliedert. Sie haben die Möglichkeit auf jeder Ebene den entsprechenden Eintrag vom PACS anzufordern.

  4. Mit dem Download Button am linken Rand eines Eintrags können Studien/Series vom PACS angefordert werden. Bitte beachten Sie, dass Sie Übertragung vom PACS zum mRay Server und schließlich zu ihrem Endgerät einige Zeit in Anspruch nehmen kann.

Bitte beachten Sie folgenden generellen Hinweis zur PACS-Suche

mRay leitet die von Ihnen gemachten Eingaben an ihr PACS weiter. Wenn Sie also sog. Wildcards (*/?) verwenden wollen, können Sie das genauso wie aus Ihrer gewohnten PACS-Umgebung. Lediglich für das Name-Feld werden standardmäßig das Wildcard-Zeichen „*“ angehängt. Wenn Sie keine Angabe machen, wird das Feld bei der Anfrage ignoriert.

8.12. Favoriten

Nach Auswahl eines Datensatzes oder Schließen der Patientenliste gelangen Sie in die MPR Ansicht, das Kernstück der Anwendung (siehe Inbox).

9. Bildbetrachtung (Viewer)

Nach Auswahl eines Datensatzes from the Inbox.

viewer
Figure 18. Bildbetrachtung

Folgende Funktionen stehen hier zur Verfügung:

  1. Gehe zurück zur Inbox über diesen Button.

  2. Level-Window auf Voreinstellungen setzen über den 'Level-Window'-Button.

  3. Hide-Information-Button lässt bei Aktivierung/Deaktivierung alle Bedienelemente bzw. Informationstexte innerhalb der Ansicht erscheinen/verschwinden.

  4. Hier wird die Bilddatei angezeigt. Mit Hilfe der Tools ist es möglich mit dem Bild zu interagieren. Solange der "FREE"-Modus eingestellt ist, ist es möglich mit zwei Fingern zu zoomen.

  5. Bilddatensatz-Informationen wie z.B. Patient, Studie, Bildmodalität etc..

  6. Der Split-Button teilt die aktuelle Ansicht, es wird ein weiteres Fenster geöffnet. Hinweis: Es gibt immer nur ein aktives Fenster. Dieses hat ein orange-gefärbten Rahmen. Durch Anklicken eines anderen Fensters aktivieren Sie dieses. Eine Interaktion findet nur im aktiven Fenster statt.

  7. Schließen-Button schließt diese Ansicht.

  8. MPR Perspektive Button zur Berechnung und Anzeige der unterschiedlichen Bildebenen. Hinweis: Diese Ebenen werden lokal auf dem Gerät errechnet. Siehe hierzu auch die Hinweise im Kapitel Bekannte Probleme.

  9. Das Scrollrad ermöglicht das Blättern durch die einzelnen Bildschichten, mit den links/rechts Pfeilen können Sie einzelne Schichten vor und zurück blättern (siehe Interaktionsleiste).

  10. Diese Scrollbar ermöglicht es dem Nutzer mit nur einem Finger durch die Bilder zu scrollen (siehe Scrollbar).

  11. Das Interaktionsmenü beinhaltet Werkzeuge für die Analyse der Bilddaten.

9.1. Serien- und Schlüsselbild Buttons

Die Serien- und Schlüsselbild Buttons erscheinen nur wenn es zur aktuell betrachteten Studie weitere Serien und/oder Schlüsselbilder gibt.

series keyimage
Figure 19. Schlüsselbilder
  1. Geht zur vorherigen Serie in der Studie

  2. Geht zur nächsten Serie in der Studie

  3. Geht zum nächsten Schlüsselbild für diese Serie

9.2. Interaktionsleiste

Die Interaktionsleiste stellt Ihnen verschiedene Funktionen zur Verfügung, über die Sie mit dem aktuell geöffneten Bilddatensatz interagieren können. Sie enthält einen Werkzeugmenü-Button zum Öffnen des Werkzeugmenüs und bei 3D Datensätzen das Scrollrad zum Blättern durch die Schichtbilder. Das Werkzeugmenü Symbol zeigt Ihnen immer das aktuell ausgewählte Werkzeug an.

interactionbar
Figure 20. Interaktionsleiste

The scrollwheel allows you to scroll trought a series image layers. You can interact with the scrollwheel by tapping the arrow keys for next / previous slice or scrolling the wheel with your finger. By releasing the wheel it will instantly stop.

9.3. Scrollbar

Die Scrollbar stellt Ihnen verschiedene Funktionen zur Verfügung, über die Sie mit dem aktuell geöffneten Bilddatensatz interagieren können. Sie enthält einen Toolmenu-Werkzeugmenü-Button zum Öffnen des Werkzeugmenüs und bei 3D Datensätzen das Scrollrad zum Blättern durch die Schichtbilder. Das Werkzeugmenü Symbol zeigt Ihnen immer das aktuell ausgewählte Werkzeug an.

  • Relativ: Wenn Sie die Scrollbar an einer Position Ihrer Wahl antippen und bewegen, werden Sie basierend auf Ihrer Scrollgeschwindigkeit durch die Schichtbilder scrollen. Die Fingerbewegung ist nicht mit der Position des Scrollers synchronisiert. Die Scrollgeschwindigkeit ist anpassbar durch erhöhen/verringern der Distanz des tippens auf die Scrollbar während dem scrollen.

  • Absolut: Hierzu müssen Sie die Scrollbar doppelt antippen. Während dieser Modus aktiviert ist, können Sie eine Position direkt anwählen. Die Anzeige springt dann zum entsprechenden Schichtbild. Sie können so auch durch den Datensatz scrollen.

scrollbar
Figure 21. Scrollbar

9.4. MPR-Ansichten

Die MPR-Bildlaufleiste erlaubt es Ihnen, mehrere Ansichten gleichzeitig zu öffnen (MPR-Ansichten). Der Folgende Screenshot zeigt die MPR-Bildlaufleiste:

mprview
Figure 22. MPR-Ansichten

Der Screenshot zeigt die MPR-Bildlaufleiste eines MRTs von einem Fuß, die lokal berechnete Rekonstruktion (MPRs) und Informationen zum angezeigten Datensatz.

  1. Der Split-Button Split erlaubt es dem Nutzer weitere Fenster hinzuzufügen. Die maximale Anzahl von Fenstern beträgt 2 bei Smartphones und 4 bei Tablets.

  2. Zeigt die aktuelle Ausrichtung der Ansicht in Bezug auf den originalen Datensatz. Betätigen Sie den Button Split um die Ansichten zu wechseln.

  3. Der Verketten-Button Split synchronisiert die Fenster.

    • Zeigt die Referenzlinien zu den jeweils anderen Fenstern.

Sie können die Perspektive mit dem "MPR-Perspektive"-Button (Punkt 1) verändern. Diese Funktion erlaubt es, zwischen verschiedenen Modalitäten und 3D Rekonstruktionen zu wechseln. Der Button in der rechten unteren Ecke (Punkt 2) ermöglicht das Öffnen oder Schließen von weiteren Ansichten. Falls mehr als eine Ansicht geöffnet ist wird ein Button um die Anpassungen zu synchronisieren erscheinen.

Die 3D Rekonstruktion zeigt die Ebenen der aktuell offenen Ansichten. Diese Ansicht wird nur Inhalte haben, wenn wenigstens eine Ebene eines MPR-Datensatzes, in einer weiteren Ansicht, geöffnet ist. Smartphones können nur bis zu zwei Ansichten öffnen und keine 3D Rekonstruktion verwenden.

Um mit der Ansicht interagieren zu können müssen Sie entsprechende Ansicht zunächst auswählen. Dazu müssen Sie die Ansicht nur antippen. Die ausgewählte Ansicht ist durch eine orangene Umrandung markiert.

mRay erlaubt es verschiedene Datensätze in verschiedenen Ansichten anzuzeigen. Nach dem Öffnen der neuen Ansicht können Sie durch Antippen in der Inbox eine weitere Serie öffnen. Es ist auch möglich, zwei verschiedene Patienten gleichzeitig zu öffnen. Um Fehler bei der Patientenidentität zu vermeiden wird dann eine permanente Warnung angezeigt.

9.5. Werkzeugmenü

toolmenu
Figure 23. Werkzeugmenü

Über das Werkzeugmenü können Sie folgende Werkzeuge auswählen:

  • Interaktionen

    • Level Window: Über das Level-Window können Sie die Grauwerte und die Helligkeit der Anzeige anpassen (Fensterung).

    • Verschieben: Über das Panning können Sie das Bild verschieben, vergrößern und verkleinern. Dies ist standardmäßig ausgewählt.

    • Schichtdicke: Maximum Intensitätsprojektion (MIP). Über diese Funktion ist es Ihnen möglich, mehrere Schichtbilder auf einmal zu betrachten. Dafür werden bis zu 12 Schichten transparent übereinander gelagert.

  • Werkzeuge

    • DICOM Cine: Ermöglicht das abspielen von DICOM Cine Dateien. Dieser Button ist nur für 3D Datensätze verfügbar.

    • Zoom: Zoomen Sie das Bild rein und raus im voreingestellten "FREE" Modus. Durch das Auswählen des Zoom-Tools im Werkzeugmenü können Sie auf eine der vorgefertigten Zoomstufen in den folgenden Formaten wechseln: 1:1, 1:2, 1:4 und "REAL" (welches eine lebensechte Vergrößerung darstellt).

    • Bericht erstellen: Öffnet den Dialog um, parallel zur Bildbetrachtung, einen Befundbericht zu erstellen.

    • Referenzlinien: Wechselt zwischen den verschiedenen Darstellungsmodi für Referenzlinien.

  • Annotationen

    • Messung: Lässt Sie Messungen auf der aktuellen Schicht vornehmen.

    • Notiz: Über diese Funktion können Sie Notizen auf der aktuellen Schicht erstellen.

    • Pfeil: Dieses Tool lässt sich nutzen, um kritische und wichtige Stellen innerhalb eines Bilddatensatzes zu markieren und aufzuzeigen.

    • Region of Interest: Mithilfe dieser Funktion kann eine Region der aktuellen Schicht elliptisch umgrenzt werden, welche gleichzeitig wichtige Informationen bezüglich des umkreisten Pixelbereichs zurückliefert.

    • Winkel: Mit diesem Tool können Sie Winkelmessungen auf der aktuellen Schicht vornehmen.

    • Entfernter Winkel: Erlaubt die Messung von entfernten Winkeln durch zwei getrennte Geraden.

    • Längenverhältnis: Zeigt das Längenverhältnis zwischen zwei Geraden.

    • Segmentierung: Erzeugen Sie eine manuelle Segmentierung.

    • Schlüsselbild speichern: Lässt Sie die aktuelle Schicht samt Notizen und Messungen in der Serie speichern. Die Schicht in Ihrer Ausgangsform bleibt dabei erhalten.

    • Liste der Annotationen: Enthält alle Annotationen die Sie hinzugefügt haben. Durch auswählen einer Annotation aus der Liste, bekommen Sie die Möglichkeit diese umzubenennen oder zu löschen.

Das aktuell ausgewählte Werkzeug wird sich studienübergreifend gemerkt.

9.6. Level-Window-Voreinstellungen

mRay bietet die Möglichkeit vordefinierte Grauwertbereiche zu speichern. Diese können über das Level-Window-Voreinstellungsmenü ausgewählt werden. Bitte beachten: Wenn Sie diese Einstellungen ändern, werden Sie nur für das aktuelle Gerät gespeichert und nicht systemweit.

levelwindow
Figure 24. Level-Window-Voreinstellungen
  1. DICOM: Setzt das Level Window gemäß den Werten der DICOM Tags des Bildes.

  2. FULL: Setzt Level Window auf das gesamtes Spektrum an Grauwerten.

  3. INVERT: Setzt Level Window auf das gesamte Spektrum an Grauwerten, jedoch invertiert.

  4. Einfacher Klick: Setzt diese Fensterungs-Einstellungen für die aktuelle Ansicht. Gedrückt halten: Auswahl dieses Eintrags/Mehrfachauswahl.

  5. Hinzufügen: Neue Voreinstellung hinzufügen.

  6. Eine oder mehrere Einträge auswählen

  7. Löschen: Löschen der selektierten Voreinstellung.

  8. Bearbeiten: Selektierte Voreinstellung bearbeiten (Level-Window-Voreinstellungen bearbeiten).

  9. Aufwärts/Abwärts bewegen eines Eintrags.

create preset
Figure 25. Level-Window-Voreinstellungen bearbeiten

10. Werkzeuge

10.1. Annotations-Menü

Wenn eine Notiz oder eine Messung erstellt wurde erscheint im Werkzeugmenü folgender Button (siehe Liste der Annotationen).

annotation button
Figure 26. Annotationen Button
  1. Öffnet das „Liste der Annotationen“-Fenster

annotations window
Figure 27. Liste der Annotationen
  1. Einfaches Anklicken wählt die Annotation aus und springt im Betrachtungsfenster direkt zu dieser. Langes Halten eines Eintrags ruft das Untermenü auf (Punkt 2,3).

  2. Löschen der ausgewählten Annotation.

  3. Name der ausgewählten Annotation bearbeiten.

10.2. Text-Annotationen

Über das Notiz-Werkzeug Note können Sie Notizen in ein Schichtbild einfügen. Über einen Doppel-Tap auf die Notiz, öffnet sich die Tastatur und der Inhalt kann bearbeitet werden. Notizen können Sie, wie die Messungen, entweder durch Tappen oder durch Auswählen in der Liste der Annotationen markieren. Markierte Notizen können Sie mit einer Fingerbewegung verschieben. Im Annotations-Menü können Sie Notizen, wie auch Messungen, wieder löschen.

note
Figure 28. Text Annotationen

10.3. Messungen

Mit dem Measurement-Werkzeug Note können Sie Messungen in einem Schichtbild durchführen. Für die Darstellung der Messgenauigkeit wird eine Nachkommastelle verwendet. Die eingefügte Messung kann über "Pinch-to-Zoom" vergrößert oder verkleinert werden. Alternativ können auch nur einzelne Enden unabhängig voneinander manipuliert werden. Dazu müssen Sie die transparenten Kreise am Ende der Messung bewegen. Sie können mehrere Messungen in einem Bild durchführen und mit einem Tap oder im Annotations-Menü erneut auswählen. Die markierte Messung wird orange eingefärbt.

measurement
Figure 29. Messlineal
Bitte beachten Sie
  • Die Messinformationen werden aus den geschickten DICOM-Daten des PACS gelesen. Sollten diese fehlerhaft sein, können falsche Messungen zustande kommen. Sollten Sie dennoch falsche Werte bei den Messungen feststellen, so ist potentiell ein Fehler beim Erstellen der Bilddaten an der Modalität zustande gekommen. Informieren Sie hierzu sofort den zuständigen IT-Beauftragten.

  • Für 2D-Röntgenbilder geben die Messungen die Größe wieder, wie Sie am Röntgendetektor erscheinen. Durch die Projektion müssen die Messungen daher nicht der tatsächlichen, physischen Größe der Struktur entsprechen!

  • Generell gilt, dass die Genauigkeit aller Messungen vom Pixel Spacing der angezeigten Bilder und der Darstellungsgröße der Pixel (PPI) am Bildschirm abhängig ist. Siehe Messungenauigkeit bei 1:1 Darstellung und Messungenauigkeit bei nicht 1:1 Darstellung.

10.3.1. Messungenauigkeit bei 1:1 Darstellung

Die maximale Messungenauigkeit bei der 1:1 Darstellung lässt sich mit folgender Formel berechnen:

precision1

mit \(\epsilon_{max}\) als maximaler Fehler, \(ps\) als Pixelspacing und \(r\) als Seitenverhältnis

10.3.2. Messungenauigkeit bei nicht 1:1 Darstellung

Die maximale Messungenauigkeit bei anderen Darstellungen lässt sich mit folgender Formel berechnen:

precision2

mit \(\epsilon_{max}\) als maximaler Fehler, \(ps\) als Pixelspacing, \(zf\) als Zoomfaktor und \(r\) als Seitenverhältnis

10.4. Winkelmessung

Die Winkelmessung erzeugt einen Winekl auf dem aktuellen Schnittbild. Die Geraden des Winkels sind in ihrer Länge und Richtung einstellbar, sodass Sie den Winkel nach Belieben ausrichten können. Sie können den gesamten Winekl durch antippen und halten des Schnittpunktes verschieben. Der Winkel kann im Annotationsmenü gelöscht werden.

angle
Figure 30. Winkelmessung

Neben dem normalen Winkel gibt es auch den entfernten Winkel. Während der normale Winkel ein echter Winkel ist, berechnet der entfernte Winkel den Winkel zwischen den beiden Geraden, ohne einen Schnittpunkt. Darüber hinaus kann es wie ein normales Winkelwerkzeug verwendet werden.

remote angle
Figure 31. Enternter Winkel

10.5. Segmentierung

Über das "Segmentierung"-Werkzeug können Sie eine manuelle Segmentierung in ein Schichtbild einfügen. Nach dem aktivieren umkreisen Sie das zu segmentierende Objekt mit dem Finger. Die Annotation lässt sich im Anschluss anpassen. Die Punkte der Segementierung lassen sich einfach verschieben oder mit Doppelt-Tap löschen. Neue Punkte können durch '+' hinzugefügt werden. An der Seite der Segmentierung befindet sich ein zusätzlicher Informationstext, welcher folgende berechneten Werte über die in der Segmentierung liegenden Pixel enthält:

  • area: Segmentierte Fläche (optional, wenn Bild Spacing korrekt).

  • count: Anzahl der Pixel innerhalb der Segmentierung.

  • min: Kleinster in der Segmentierung enthaltene Grauwert.

  • max: Größter in der Segmentierung enthaltene Grauwert.

  • avg: Durchschnittlicher Grauwert über alle in der Segmentierung enthaltenen Gauwerte.

  • stddev: Standardabweichung / gemittelter Abstand der Streuung aller Grauwerte zum durchschnittlichen Gauwert der in der Segmentierung enthaltenen Pixel.

segmentation
Figure 32. Segmentierung
Bitte beachten Sie
  • Handelt es sich bei dem gemessenen Datensatz um ein Farbbild, wird pro Pixel jeweils der Mittelwert der Farbkanäle für die Berechnung der oben genannten Werte genutzt.

  • Pixel, welche von der Segmentierung nicht eingeschlossen werden, werden über folgende Regel ermittelt: Liegt ein Pixel vollständig innerhalb der Segmentierung oder wird es durch die Kontur der Segmentierung geschnitten, wird es als Teil der Segmentierung betrachtet. Somit spielt das Pixelzentrum bei der Bestimmung des Einschlusses keine Rolle.

  • Für die Darstellung der Messgenauigkeit wird eine Nachkommastelle verwendet (Ausnahme: count).

10.6. Region of interest

Über das "Region of Interest"-Werkzeug können Sie eine "Region of Interest" (kurz: ROI) in ein Schichtbild einfügen. Nach dem Einfügen ist das ROI standarmäßig aktiv und daher können Sie sofort mit ihr interagieren. Der aktive Status wird durch eine orangene Färbung der Ellipse angezeigt. Bei inaktivem Status ist die Ellipse hingegen weiß eingefärbt. Durch Tappen, Halten und Bewegen des Ellipsenzentrums (sichtbar durch eine Kreuzung) kann die ROI verschoben werden. Mithilfe der zwei weiß-transparenten Kreise, auch Touch-Handles genannt, welche sich an der Konturlinie der Ellipse befinden, kann per Touch-Interaktion die Ellipse sowohl vergrößert als auch rotiert werden. Gegenüber der Touch-Handles befindet sich ein zusätzlicher Informationstext, welcher folgende berechneten Werte über die in der ROI liegenden Pixel enthält:

  • area: Fläche (optional, wenn Bild Spacing korrekt).

  • count: Anzahl der Pixel innerhalb der ROI.

  • min: Kleinster in der ROI enthaltene Grauwert.

  • max: Größter in der ROI enthaltene Grauwert.

  • avg: Durchschnittlicher Grauwert über alle in der ROI enthaltenen Gauwerte.

  • stddev: Standardabweichung / gemittelter Abstand der Streuung aller Grauwerte zum durchschnittlichen Gauwert der in der ROI enthaltenen Pixel.

roi
Figure 33. Region of interest
Attention

Die selben Einschränkungen wie für Segmentierung treffen zu.

10.7. Overlay Menü

mRay unterstützt die Anzeige von DICOM Dateien mit bis zu 16 Overlay Masken. Diese Overlays können über ein Menü im Viewer getrennt ein- bwz. ausgeschaltet werden. Außerdem ist es möglich jedem Overlay eine freiwählbare Farbe und Transparenz zu vergeben.

overlay
Figure 34. Overlay Menü
  1. Zeigt das Overlay mit Farbe und Label information. Mit einem Klick können Sie das jeweilige Overlay an- bzw. ausschalten. Um die Farbe und die Transparenz anzupassen, halten Sie den Button für kurze Zeit gedrückt.

  2. Hier können Sie die Farbe und die Transparenz für das Overlay einstellen

11. Befundworkflow

Wenn ihre Serverlizenz die Structured Report Funktion beinhaltet können Sie textuelle Berichte innerhalb von mRay erzeugen. Es gibt mehrere Phasen in denen sich ein Bericht befinden kann, welche im Folgenden beschrieben werden.

11.1. Befunderstellung

Ein Bericht kann entweder manuell durch antippen des Bericht erstellen-Buttons im Werkzeugmenü erzeugt werden oder durch eine HL7 Nachtricht (bitte kontaktieren Sie hierfür den mbits support). Der Entwurf wird zur aktuellen Studie hinzugeüfgt und zu allen Benutzern synchronisiert und kann von mehreren Nutzern bearbeitet werden.

draft inbox
Figure 35. Entwurf in Inbox
  • Der Nutzer benötigt Berechtigungen um Entwürfe zu erstellen und zu bearbeiten.

  • Wenn der Entwurf durch eine HL7 Nachricht automatisch erzeugt wurde, enthält sie bereits klinische Informationen.

11.2. Entwurf Bearbeitungsansicht

Nachdem ein Entwurf erzeugt wurde, öffnet er sich direkt neben der dazugehörigen Studie. Die Patienten- und Studieninformationen werden automatisch ausgefüllt. Der Berichttitel wird standardmäßig auf das aktuelle Datum gesetzt, kann jedoch bearbeitet werden. Solange der Bericht geöffnet ist, wird er für andere Benutzer gesperrt, damit sie ihn nicht bearbeiten könnten. Dadurch werden Konflikte durch parallele Bearbeitung des selben Berichts vermieden.

draft
Figure 36. Entwurf Bearbeitungsansicht
  1. Berichttitel: Der Titel für den Bericht. Ist vorausgefüllt mit dem aktuellen Datum.

  2. Berichtinhalt: Der Inhalt für den Bericht z.B. die Diagnose oder andere klinische Informationen.

  3. Entwurf entsperren: Entsperrt den Entwurf damit andere Nutzer daran weiterarbeiten können.

  4. Entwurf löschen: Löscht den Entwurf für alle Benutzer.

  5. Entwurf freigeben: Gibt den Entwurf frei und erzeugt daraus den finalen Bericht. Der Bericht kann anschließend nicht mehr verändert werden.

  6. Zugehörige Studie: Zeigt die verknüpfte Studie an.

11.3. Entwurf Leseansicht

Wenn man einen Entwurf aus der Inbox öffnet, sieht man anschließend die Leseansicht. Diese Ansicht lässt sich immer öffnen, auch wenn der Entwurf von einem anderen Nutzer gesperrt ist. Die Sperrung durch einen anderen Nutzer wird anhand eines Schlosses symbolisiert.

draft read
Figure 37. Entwurf Leseansicht
  1. Entwurf Zusammenfassung: Zeigt alle Informationen über den geöffneten Entwurf an.

  2. Entwurf Inhalt: Der Text der zu dem geöffneten Entwurf hinzugefügt wurde.

  3. Entwurf bearbeiten: Öffne diesen Entwurf in der Entwurf Bearbeitungsansicht.

  4. Inhalt kopieren: Fügt den Inhalt des Entwurfs in die Zwischenablage ein.

  5. Zugehörige Studie: Zeigt die verknüpfte Studie an.

11.4. Berichtansicht

Nachdem der Entwurf freigegeben wurde, ist er nicht mehr modifizierbar und der Entwurf-Status wurde entfernt. Siehe Finaler Bericht.

structured report
Figure 38. Finaler Bericht
  1. Bericht Zusammenfassung: Zeigt alle Informationen über den geöffneten Bericht an.

  2. Bericht Inhalt: Der Text der zu dem geöffneten Bericht hinzugefügt wurde.

  3. Bericht Freigabe: Zeigt den Benutzer an, welcher den Bericht freigegeben hat.

  4. Inhalt kopieren: Fügt den Inhalt des Berichts in die Zwischenablage ein.

  5. Zugehörige Studie: Zeigt die verknüpfte Studie an.

Freigegebene Berichte können automatisch in das PACS eingespielt werden, wenn ihr mRay Server diese Funktion unterstützt. Bitte kontaktieren Sie ihren mbits Support für weitere Informationen.

12. Messaging

Mit der Messaging Funktion (Messaging lassen sich Nachrichten und Datensätze/Key-Images zwischen Ihren Kontakten und Gruppen austauschen.

messaging
Figure 39. Messaging

Die Ansicht stellt folgende Funktionen zur Verfügung:

  1. Anklicken, um den Chat der Gruppe "Chat - Room" zu öffnen.

  2. Anklicken, um den Chat des Kontaktes "Erika Mustermann" zu öffnen.

  3. Vorschau der letzten Nachricht im Chat.

12.1. Chat

Im Chat können Sie Narichten, ausgetauscht werden, wie aus anderen Messaging-Anwendungen bekannt. Zusätzlich können Serien und Schlüsselbilder getauscht, und Audio Nachrichten versendet werden.

chat
Figure 40. Chat

Die Ansicht stellt folgende Funktionen zur Verfügung:

  1. Zurück zur Übersicht.

  2. Chatverlauf: Verfügbare Serien oder Schlüsselbilder (Schlüssel-Icon über dem Vorschaubild) können durch Anklicken geöffnet werden. Bitte beachten: Wenn Sie keine Zugriffsrechte auf das Bild haben, dann wird hier eine entsprechende Fehlermeldung angezeigt.

  3. Hinzufügen von Bildern aus ihrer Foto-Gallerie, welches als Fotonachricht gesendet wird (siehe Foto Nachrichten)

  4. Textfeld zur Eingabe von Text-Nachrichten.

  5. Mit dem "Mikrofon"-Button können Sie Audio-Nachrichten verschicken (siehe Kapitel Audio Nachrichten). Mit dem "Kamera"-Button können Sie Foto Nachrichten verschicken.

12.2. Foto Nachrichten

Neben Text, können auch Bilder an Kontakte versendet werden. Dies ist möglich durch einen Klick auf das Fotokamera-Symbol, welches sich links neben dem Textfeld befindet(siehe Chat).

chat photo preview
Figure 41. Foto Aufnahme

Obige Abbildungen veranschaulichen folgende Funktionen:

  1. Mit diesem Button können Sie von der Fotoaufnahme-Vorschau zurück zum Chat-Verlauf zurückkehren.

  2. Dieser Button löst eine Aufnahme aus und versendet diese an Ihren ausgewählten Kontakt. Darauf befinden Sie sich wieder innerhalb des aktualisierten Chat-Verlaufs.

Bei Fotonachrichten erfolgt kein Zugriff auf den privaten Fotospeicher oder die -galerie des Gerätes. Die Fotos werden nur mRay intern verwaltet und gespeichert.

12.3. Audio Nachrichten

Statt Text- können auch Audio-Nachrichten an einen Empfänger versendet werden. Dies ist möglich durch einen Klick auf den Mikrofon-Button, der sich gegenüber des Texteingabefeldes in der Chat-Ansicht befindet (Audio Nachrichten).

chat audio
Figure 42. Audio Nachrichten

Obige Abbildung veranschaulicht folgende Funktionen:

  1. Das blinkende "REC" Symbol zeigt an, dass in diesem Moment eine Audio-Aufnahme läuft.

  2. Die Zeit-Anzeige weist daraufhin wie lange die Aufnahme bereits läuft.

  3. Mit dem Schließen-Button lässt sich die Aufnahme abbrechen.

  4. Das Amplitudenmeter zeigt die Lautstärke während der Aufnahme in diskreten Zeitschritten an.

  5. Mit dem Pause-Button kann die Aufnahme pausiert und zu einem anderen Zeitpunkt wieder fortgesetzt werden. Durch Drücken des Pause-Buttons ändert sich der Button zu einem Mikrofon, mit dem die Aufnahme wieder aufgenommen werden kann.

  6. Ist die Aufnahme abgeschlossen, kann diese durch Klicken des "Sende"-Buttons an den Empfänger versendet werden.

13. Fotodokumentation

Die Fotodokumentation Funktionalität ist explizit nicht zur Diagnose oder Befundung zugelassen. Diese Funktionalität ist standard-mäßig nicht verfügbar, sondern nur für Evaluationszwecke. Wenn sie interesse an der Teilnahme für die Evaluation haben, kontaktieren sie bitte ihren mbits Support Ansprechpartner.

Wenn die Funktion für Ihren Benutzer aktiviert ist, sehen Sie eine zusätzliche Registerkarte für die Fotodokumentation und eine Schaltfläche in Ihrem Posteingang, mit welchem Sie die Kamera öffnen können (Punkt 2). Der Ablauf der einer Fotodokumentation sieht wie folgt aus:

  1. Aufnahme von Fotos

  2. Auswahl der Fotos, die einen Patienten / Auftrag zugewiesen werden sollen

  3. Auswahl der Köperregion, die der Aufnahme(n) entspricht

  4. Auswahl eines Patienten oder eines Auftrags

  5. Hinzufügen von weiteren Informationen (Verschlagwortung)

  6. Bestätigung

photodoc inbox
Figure 43. Fotodokumentation Inbox
  1. Wechseln Sie zur Registerkarte Fotodokumentation.

  2. Öffnen der Kamera für die Forodokumentation.

13.1. Kamera

Wenn Sie alle Fotos aufgenommen haben, drücken Sie auf den Fotostapel (Punkt 2), um mit den aufgenommenen Bildern fortzufahren.

photodoc camera
Figure 44. Fotodokumentation Kamera
  1. Auslöser zur Aufnahme eines Bildes.

  2. Stapel der aufgenommenen Bilder. Klicken Sie hier, um zur Galerie zurückzukehren und mit den aufgenommenen Bildern fortzufahren.

  3. Automatische Belichtungseinstellung aktivieren oder deaktivieren.

13.2. Übersichtsgallerie

Die Übersichtsgalerie zeigt alle Fotos, die Sie bisher aufgenommen haben, gruppiert in aufeinanderfolgenden Aufnahmen und sortiert nach dem Aufnahmezeitpunkt an.

  1. Die Navigationsleiste zeigt den aktuellen Fortschritt an und ermöglicht es Ihnen, zu einem Schritt zurückzukehren, indem Sie auf diesen tippen.

  2. Wählen Sie die Taste, um in den Auswahlmodus für Bilder zu gelangen. In diesem können Sie die Aufnahmen auswählen mit welchen sie fortfahren möchten.

  3. Klicken Sie auf ein Thumbnail, um eine Aufnahme im bekannten Betrachter anzusehen.

  1. Klicken Sie auf ein Thumbnail, um das Bild zur Auswahl hinzuzufügen.

  2. Taste, um eine Reihe von Bildern auszuwählen.

  3. Auswahlmodus abbrechen.

  4. Löscht die ausgewählten Bilder. Dieser Schritt kann nicht rückgängig gemacht werden.

  5. Auswahl bestätigen und zum nächsten Schritt übergehen.

Achtung

Gelöschte Aufnahmen können nicht wiederhergestellt werden, stellen Sie daher sicher dass Sie keine Aufnahmen versehentlich löschen.

Wenn Sie ein Bild genauer betrachten möchten, können Sie die Fotoansicht aufrufen, indem Sie auf das Ziel-Foto klicken. In der Fotoansicht erhalten Sie eine Vollbildübersicht des Bildes. In diesem Modus können Sie alle Transformationsoperationen durchführen, die bereits vom normalen Betrachter bekannt sind (Verschieben, Zoomen). Durch Anklicken des nächsten oder vorherigen Buttons (Punkt 2) oder einem horizontalen Wischen in die jeweilige Richtung auf dem Bildschrim können Sie in den Aufnahmen blättern und so das gewünschte Bild anzeigen.

photodoc image view
Figure 47. Bildansicht
  1. Zurück zur Übersichtsgallerie.

  2. Wechseln Sie zwischen den Bildern. Sie können auch eine horizontale Streichgeste verwenden, um im Bildstapel vorwärts oder rückwärts zu blättern und das angezeigte Bild zu ändern.

  3. Löscht das aktuell geöffnete Bild. Dieser Vorgang kann nicht rückgängig gemacht werden.

  4. Zeigt den Aufnahmezeitpunkt als Datum und Uhrzeit an.

13.3. Körperteil-Auswahl

Im nächsten Schritt werden Sie dazu aufgefordert, das Körperteil auszuwählen, welches die zuvor aufgenommene Fotogruppe abbildet. Das ausgewählte Körperteil ist standardmäßig auf "Nicht spezifiziert" eingestellt und wird in einem Label angezeigt (Punkt 4). Tippen sie einfach auf eine entsprechende Stelle auf dem Körper, um ein Körperteil auszuwählen. Um zwischen Vorder- und Rückansicht zu wechseln, können Sie die entsprechende Taste drücken (Punkt 2). Zur Navigation wird angezeigt, welche Seite links oder rechts ist (Punkt 3).

photodoc bodypart
Figure 48. Körperteil-Auswahl
  1. Auswahl der Körperteile. Klicken Sie auf ein Körperteil, um es auszuwählen.

  2. Dreht die Auswahl der Körperteile, so dass Sie Teile auf der Vorder- und Rückseite des Patienten auswählen können.

  3. Zeigt die richtige Richtung in Bezug auf die Auswahl der Körperteile an

  4. Zeigt den Namen des aktuell ausgewählten Körperteils an.

  5. Bestätigen Sie die Auswahl und fahren Sie mit dem nächsten Schritt fort.

Durch Antippen des nächsten Buttons gelangen Sie zur Bestellansicht.

13.4. Auftrags- / Patientenauswahl

Auf dieser Seite werden alle Patienten und unbearbeiteten Aufträge angezeigt. Jeder Auftrag/Patient wird mit den notwendigen Informationen zur Identifizierung angezeigt (Punkt 1). Um alle Einträge zu filtern, können Sie das Suchfeld oben (Punkt 3) verwenden. Um einen QR oder Barcode zu scannen, können Sie die entsprechende Schaltfläche unter dem Suchfeld (Punkt 4) verwenden.

photodoc orderview
Figure 49. Auftrags- / Patientenauswahl
  1. Zeigt Patienten an, die im System registriert sind.

  2. Zeigt Aufträge an, die im System registriert sind.

  3. Eingabefeld, um die angezeigten Ergebnisse zu filtern.

  4. Suchen Sie nach Patienten oder Aufträgen, indem Sie einen Barcode scannen, der die jeweilige ID enthält.

  5. Zeigt an, wann das letzte Update durchgeführt wurde.

  6. (Optional)Fügen Sie dem System einen Patienten hinzu, indem Sie die richtigen Informationen manuell eingeben.

Wenn es keinen Auftrag und keinen Patienten gibt, der zu Ihrem Fall passt, können Sie den Patienten manuell über die Schaltfläche Patient hinzufügen (Punkt 6).

13.5. Patient anlegen

Wenn Sie sich entschieden haben, den gewünschten Patienten manuell hinzuzufügen, öffnet sich die folgende Ansicht. Die benötigten Eingabefelder für den Patienten werden unter Punkt 1 angezeigt und von Ihrem PACS-Administrator eingerichtet. Stellen Sie sicher, dass Sie die richtigen Informationen eingeben, bevor Sie mit dem nächsten Schritt fortfahren.

photodoc patient
Figure 50. Patient anlegen
  1. Eingabefelder für die Patienteninformationen.

  2. Bestätigen Sie die Eingabe und fahren Sie mit dem nächsten Schritt fort.

13.6. Bestätigen

In diesem Schritt haben Sie die Möglichkeit, Ihren Auftrag ein letztes Mal zu überprüfen und dem Auftrag eine zusätzliche s.g. Verschlagwortung hinzuzufügen, die Ihnen helfen können, den Auftrag zu einem späteren Zeitpunkt besser nachzuvollziehen. Diese müssen aber am Server konfiguriert sein. Kontaktieren sie dazu bitte ihren Administrator oder ihren mbits Support Ansprechpartner.

photodoc confirm
Figure 51. Auftrag bestätigen
  1. Vorschau der hinzugefügten Bilder und Patienteninformationen.

  2. Auswahl weiterer Tags und Informationen für die Bestellung.

  3. Eingaben bestätigen und fortfahren.

13.7. Zugeordnete Sicht

Diese Ansicht ist die Standardansicht, wenn Sie oben auf die Registerkarte Fotodokumentation klicken. Es ist eine Übersicht, die alle nicht zugeordneten Fotos, offenen und abgeschlossenen Aufträge auflistet. Durch Drücken auf die nicht zugeordneten Fotos (Punkt 1) gelangen Sie in die Übersichtsgalerie, wo Sie die Fotos wie oben beschrieben zuordnen können. Die Liste der offenen Aufträge (Punkt 1) sind die Aufträge, die noch nicht vom Server bestätigt wurden. Dies kann daran liegen, dass keine Internetverbindung besteht oder dass der Server diese Aufträge noch bearbeitet. Die fertige Liste (Punkt 2) zeigt alle Aufträge, von denen bekannt ist, dass sie vollständig bearbeitet werden. Durch Drücken des Buttons "Clear completed" (Punkt 3) werden Ihnen diese Aufträge nicht mehr angezeigt.

photodoc assigned
Figure 52. Zugeordnete Sicht
  1. Liste der offenen Aufträge, die hochgeladen werden oder zur Genehmigung anstehen.

  2. Liste der abgeschlossenen Aufträge.

  3. Schaltfläche, um die Liste der abgeschlossenen Aufträge zu löschen.

14. VEOcore

Gebrauchshinweis

Eine Entscheidung darf niemals allein auf der Grundlage der Ergebnisse von VEOcore getroffen werden. Das Produkt darf nur von geschultem medizinischem Personal verwendet werden, das mit den aktuellen Richtlinien und der Perfusionsmesstechnik vertraut ist. Es liegt an dem Anwender, alle verfügbaren Patienteninformationen sorgfältig zu berücksichtigen und die Ergebnisse von VEOcore ganzheitlich in den richtigen Kontext zu stellen.

14.1. Überblick

VEOcore ist ein vollautomatisches Bildverarbeitungswerkzeug zur Berechnung quantitativer Messungen von betroffenem Hirngewebe und gesundem Hirngewebe. Es ist eine Erweiterung für die mRay Server Anwendung, die Ergebnisse können in der mRay Client Anwendung abgerufen werden und an ein PACS versendet werden.

14.2. Auslösen der Berechnung

VEOcore verfügt über keine Benutzeroberfläche. Die Datenverarbeitung erfolgt vollautomatisch beim Empfang der DICOM-Serie. Alle Serien sollten in einem Rush gesendet werden, ansonsten könnte die Datenverarbeitung mehrfach hintereinander aufgerufen werden und die Ergebnisbilder können mehrfach im Ziel-PACS erscheinen.

Für MR und CT können die folgenden DICOM-Bilder an die Anwendung gesendet werden. Details zu den Namenskonventionen der Serien sowie zu kompatiblen und empfohlenen Messparametern wie Schichtdicke, Wiederholzeiten usw. finden Sie im Anhang.

14.2.1. Computertomografie (CT)

  1. CT Perfusion (VPCT)
    Zeitserie von Volumina von low-Dose CTs, die während der Injektion eines Kontrastbolus aufgenommen wurden. Diese Serie wird oft als VPCT (Volume-Perfusion-CT) bezeichnet.

  2. Non-contrast native CT image (optional)
    Natives Bild vor der Kontrastinjektion mit einem für das Gehirngewebe optimierten Rekonstruktionskern. Das Senden dieses Bildes ist optional, wird aber empfohlen. Wenn es zusammen mit der VPCT gesendet wird, wird es als Hintergrund für das Overlay mit dem segmentierten Kern und dem Mismatch-Volumen verwendet.

14.2.2. Magnet Resonanz Tomographie (MRT)

  1. MR Perfusion (DSC-Perfusion) (optional)
    Zeitserie von Volumina Volumina von EPI Bildern (Echo-Planar-Imaging), die während der Injektion eines Kontrastbolus aufgenommen wurden. Diese Messtechnik wird oft als DSC-Perfusion (Dynamic-susceptibility-contrast perfusion) bezeichnet. Das Senden einer Perfusionsmessung ist bei MR optional. Falls sie nicht gesendet wird, wird nur der Infarktkern basierend auf dem ADC segmentiert.

  2. MR ADC
    Apparent-Diffusion-Coefficient (ADC), berechnet aus einer diffusions-gewichteten Sequenz (DWI-MR). Das senden des direkt am MR-Scanner berechneten ADC ist unbedingt notwendigan ADC, VEOcore berechent keinen ADC selbst aus den DWI-Daten.

  3. MR DWI (optional)
    Diffusionsmessung im Gehirn (MR-DWI) aus der der ADC berechnet wurde. Diese Messtechnik bezeichnet man als MR-DWI, beispielsweise als 1-scan-trace oder 3-scan-trace. Das Senden dieses Bildes ist optional. Falls es gesendet wird, wird ein verbesserter brain-strip durchgeführt, und das DWI Bild mit dem hohen b-Wert wird als Hintergrund für das Overlay des Kern und des Mismatchvolumes verwendet.

  4. MR FLAIR (optional)
    "Natives", ohne Kontrastmittel aufgenommenes Bild des Gehirns mit T2-gewichtetem Kontrast, aufgenommen mit der FLAIR-Technik, um Liquor zu unterdrücken. Das Senden dieses Bildes ist optional, wird aber empfohlen. Beim Senden werden FLAIR-Bilder als Hintergrund für das Overlay mit dem segmentierten Kern und dem Mismatchvolumen verwendet.

14.3. Ergebnisbilder

Die folgende Tabelle listet die Bilder auf, die von der Anwendung erzeugt werden. Eine detaillierte Erklärung aller Ergebnisse finden Sie weiter unten.

Name Beschreibung

CBF, CBV, Tmax, RGB_CBF, RGB_CBV, RGB_Tmax

Perfusionskarten von Tmax, CBF und CBV als Graustufen- und RGB-Bilder.

LesionMap

Hauptergebnisbild: Gekachelte Übersicht mit wichtigen Karten, Segmentierungsüberlagerungen, Volumina und Warnungen

qcontrol_bolus

Qualitätskontrolle: Details zum Bolus, AIF-Auswahl und schneller Überblick über die potentielle Patientenbewegung. Siehe Qualitätskontrollbild: Bolus.

qcontrol_motion

Qualitätskontrolle: Details zur Patientenbewegung und Bewegungskorrektur Siehe Qualitätskontrollbild: Motion-Correction.

qcontrol_flowstatistics

Qualitätskontrolle: Medianwerte der Perfusionswerte im Kern- und Mismatch-Volumen im Vergleich zu ihren kontralateral gespiegelten Gegenstücken. Mittlere Boluskurven im Kern und Mismach-Volumen.

mask_hypoperf, mask_core, mask_mismatchvol

Segmentierungen als Binärbilder. Kann für einige Benutzer von wissenschaftlichem Interesse sein, z.B. für Studien.

14.3.1. Perfusionskarten

Tmax CBF CBV RBG_Tmax RGB_CBF RGB_CBV
veocore tmax
veocore cbf
veocore cbv
veocore rgb tmax
veocore rgb cbf
veocore rgb cbv

Karten von Tmax, CBF und CBV werden in Farbe (RGB) und Graustufen erzeugt. Durch das Downsampling während der Bildverarbeitung können die Bilder eine andere räumliche Auflösung und Anzahl von Schichten aufweisen als die Quellperfusionszeitreihen. Für die Einfärbung wird eine "JET"- Farbkarte verwendet, die von blau bis rot, von niedrigen bis hohen Werten reicht. Im Hinblick auf die Quantifizierung wurden CBF- und CBV-Karten auf die gesunde Hemisphäre normiert. Die Mittellinie des Gehirns wurde während der Verarbeitung automatisch gefunden. In den RGB-Bildern wird die Mittellinie als graue Linie dargestellt, so dass der Benutzer sofort die Richtigkeit beurteilen kann. Farbbilder haben ein festes Farbkartenfenster von [0, 150%] für CBF und CBV und [0sec, 10sec] für Tmax. Mit einem kompatiblen DICOM-Viewer können die Graustufenbilder zur Anpassung des Bildkontrasts gefenstert und Werte quantitativ ausgewertet werden.

14.3.2. Läsionskarte (LesionMap)

Dies ist das wichtigste Ergebnisbild der Anwendung. Es liefert alle relevanten Informationen auf einen Blick. Es besteht aus einer gekachelten Übersicht mit einem graustufigen nativen Hintergrundbild zur anatomischen Orientierung, dem segmentierten Kern- und Mismatch-Volumen als Overlays, den wichtigen Perfusionskarten in Farbe und den berechneten Läsionsvolumina als Zahlen und grafische Balken. Weiterhin wird angegeben, ob die Werte unter oder über den in den AHA-Leitlinien vorgeschlagenen Kriterien liegen, basierend auf den DEFUSE3-Kriterien. Das Bild ist in einem Stapel von Schichten angeordnet, so dass der Benutzer durch das gesamte Gehirnvolumen scrollen kann. Das Layout ist für MR und CT etwas anders. Weitere Details sind unten aufgeführt.

veocore lesionmap ct
Figure 53. CT Läsionskarte

Für das Graustufen-Hintergrundbild wird das kontrastfreie native CT-Bild verwendet, sofern zur Berechnung mitgesendet. Falls nicht, wird das Baseline-Bild der Perfusionszeitreihe verwendet.

  • Oben links: Graustufen-Hintergrundbild mit segmentiertem Kern und Mismatchvolumen in rot und gelb als Overlay.

  • Oben rechts: Graustufen-Hintergrundbild ohne Überlagerung zur Überprüfung auf eine sichtbare hypodense Demarkierung.

  • Unten links: Farbige CBF-Karte mit festem Wertebereich von 0 bis 150%.

  • Unten rechts: Farbige Tmax-Karte mit festem Wertebereich von 0 bis 10 Sekunden

  • Volumenbalken und Text: Erklärung siehe Volumenbalken und Text in Läsionskarte.

veocore lesionmap mr
Figure 54. MRT Läsionskarte

Für das Graustufen-Hintergrundbild wird das FLAIR-Bild verwendet, wenn es als zur Berechnung mitgesendet wurde. Wenn nicht, wird das MR-DWI-Bild verwendet. Wenn dieses Bild auch nicht mitgesendet wurde, wird das Baseline-Bild der Perfusionszeitreihe verwendet.

  • Oben links: Graustufen-Hintergrundbild mit segmentiertem Kern und Mismatchvolumen in rot und gelb als Überlagerung. Wird keine Perfusionsmessung mitgesendet, sondern nur der ADC, wird das Ergebnis als 2x2 Kachelansicht ohne die Perfusionskarten angezeigt, und es wird nur das Kernvolumen berechnet.

  • Obere Mitte: Graustufen-Hintergrundbild ohne Überlagerung zur Überprüfung auf sichtbare Demarkierung.

  • Unten links: ADC-Karte mit festem Wertebereich von 400 bis 700 micrometer^2/sec. ( Die ADC Einheit wird der Übersichtlichkeit halber nicht angezeigt)

  • Untere Mitte: Farbige Tmax-Karte mit festem Wertebereich von 0 bis 10 Sekunden

  • Unten rechts: Farbige CBF-Karte mit festem Wertebereich von 0 bis 150%.

  • Oben rechts: Farbige CBV-Karte mit festem Wertebereich von 0 bis 150%. Volumenbalken und Text: Erklärung siehe Volumenbalken und Text in Läsionskarte.

veocore legend
Figure 55. Volumenbalken und Text in Läsionskarte

Volumina für Hypoperfusion, Infarkt, Mismatch-Volumen (Penumbra) und Mismatch-Verhältnis (Hypoperfusionsvolumen dividiert durch das CBF-Kernvolumen) werden als Zahlen und als grafische Balken dargestellt, so dass deren relative Anteile intuitiv bewertet werden kannn. Die schwarze vertikale Linie im Hypoperfusionsstab zeigt das Verhältnis zwischen Kern- und Diskrepanzvolumen nochmals an. Aufgrund des begrenzten Platzbedarfs wird die maximale Balkenbreite auf 180 mL begrenzt, die relativen Proportionen werden jedoch immer eingehalten. Auf der rechten Seite sind die in den AHA-Leitlinien empfohlenen Schwellenwerte (AIS innerhalb von 6 bis 16 Stunden nach dem letzten bekannten Normalzustand, die eine LVO auf der Grundlage der Einschlusskriterien DEFUSE-3 haben) dargestellt, und es wird mit "Ja/Nein" angezeigt, ob die Kriterien erfüllt sind. Beachten Sie, dass bei MR nach dem aktuellen wissenschaftlichen Konsens der Kern auf der Grundlage des ADC segmentiert wird, und nicht auf Grundlage des CBF, wie bei CT. Unterhalb der Volumenbalken können gegebenenfalls die folgenden Warnmeldungen ausgegeben werden. Verschiedene Warnungsarten sind farblich unterschiedlich gekennzeichnet.

  1. Values just above or below thresholds - interpret with care! Alle berechneten Werte weisen eine inhärente und statistische Ungenauigkeit auf. Daher sollten sie besonders sorgfältig interpretiert werden, wenn sie sich in der Nähe der Schwellenwerte befinden, da sie in diesem Fall nicht entscheidend sind. Als Messungenauigkeit wurden 15% festgestellt. Wenn die Werte innerhalb dieses Bereiches sind wird diese Warnung ausgegeben.

  2. Low and/or late bolus - check qcontrol reports! Der Kontrastmittel-Bolus kann eine ungewöhnlich niedrige Peakhöhe und/oder eine verspätete Ankunftszeit aufgrund individueller Eigenschaften des Patienten oder einer suboptimalen Injektion aufweisen. Siehe Qualitätskontrollbild: Bolus für weitere Details.

  3. Motion detected - check qcontrol reports! Die Methode beinhaltete ein quantitatives Maß zur Detektion von Patientenbewegung während der Messung. Wenn eine signifikante Bewegung erkannt wird, wird diese Meldung ausgegeben. Siehe Qualitätskontrollbild: Bolus und Qualitätskontrollbild: Motion-Correction für weitere Details.

Je nach verwendetem Scannertyp und/oder Protokoll kann die Anzahl der Schichten nicht ausreichend sein, um das volle MCI Territorium abzudecken, was zu einer Unterschätzung der berechneten Volumina führen könnte. Darum wird die Schichtabdeckung durch die Software analysiert, und es wird gegebenenfalls eine Warnung angezeigt oder die berechneten Volumina werden nicht ausgegeben (kritische Abdeckung bei sehr wenigen Schichten). Die Schwellwerte für dieses Verhalten können nach Absprache durch den Support angepasst werden.

14.3.3. Qualitätskontrolle

veocore bolus
Figure 56. Qualitätskontrollbild: Bolus
  1. Bolus Details: Im oberen Teil sind die folgenden Details zum Kontrastmittel Bolus dargestellt:

  2. Zeitliche Auflösung der Perfusionszeitreihen

  3. Relative Peakhöhe des Bolus

  4. Durchschnittliche Peakhöhe des Bolus (Hounsfield-Einheiten für CT, relative Einheiten für MR)

  5. Niedrigste Korrelation der Zeitreihen. Diese dient als Index für die maximale Patientenbewegungen.

Rechts neben diesen Maßen wird "OK", oder eine Warnmeldung angezeigt, je nachdem ob sich die Werte innerhalb oder außerhalb sinnvoller Grenzen bewegen.

Arterial Input function (AIF): Unterhalb dieser Anzeige ist ein Diagramm dargestellt, welches die Auswahl der arteriellen Inputfunktion (AIF) veranschaulicht: Die Kurven sind in "alle Gefäße", "Venen" und "Arterien" gegliedert. Die Kurven werden auf ihren Maximalwert normiert. Der AIF wird aus dem arteriellen Pool ausgewählt, da er eine frühe Ankunftszeit, eine schmale Form und einen niedrigen Signal-Rausch-Abstand aufweist. Damit kann der Anwender überprüfen, ob der ausgewählte AIF in Bezug auf diese Merkmale sinnvoll ist.

Patient motion: Unterhalb des AIF-Plots wird die Korrelation jedes Bildes der Zeitserie mit dem ersten Bild der Serie dargestellt. Dies dient als Index für die Bewegung des Patienten: Niedrige Korrelationswerte entsprechen einer signifikanten Patientenbewegung. Es werden Korrelationskurven für sowohl vor, als auch nach der Bewegungskorrektur angezeigt. Damit kann der Anwender den Schweregrad der Bewegung beurteilen und feststellen, ob die Bewegung in ausreichendem Maße entfernt wurde. Im Zweifelsfall kann der Anwender die Situation mit dem spezifischen Bewegungskorrekturbericht (siehe Qualitätskontrollbild: Motion-Correction) genauer überprüfen.

veocore motion correction
Figure 57. Qualitätskontrollbild: Motion-Correction

Während des Scans können sich die Patienten bewegen. Bewegungen können am besten visuell überprüft werden, wenn man durch die Perfusionszeitreihe scrollt: Jede Bewegung wird als Verschiebung und Drehung sichtbar. Um dem Benutzer einen schnellen Überblick zu geben, wird die mittlere Schicht des Volumens ausgewählt und als Zeitreihe von Bildern zusammengesetzt, die mit einem DICOM-Bildbetrachter gescrollt bzw. durchsucht werden können. Die Zeitreihe wird sowohl für unkorrigierte als auch für bewegungskorrigierte Bilder angezeigt, so dass der Benutzer die Wirksamkeit der Bewegungskorrektur beurteilen kann. Wie in Qualitätskontrollbild: Bolus wird auch hier die Korrelation jedes Bildvolumens mit dem ersten Bildvolumen entlang der Zeit für unkorrigierte und bewegungskorrigierte Bilder angezeigt, um ein quantitatives Maß für die Bewegung zu erhalten. Die vertikale weiße Linie zeigt den aktuellen Zeitpunkt in der Zeitserie an.

veocore flow statistics
Figure 58. Qualitätskontrollbild: Flow statistics

Vergleich mit gespiegelten Segmentierungen: Die Segmentierungen werden basierend auf den globalen Schwellenwerten der Tmax- und CBF-Karten generiert. CBF-Karten werden auf den Mittelwert der kompletten kontralateralen (gesunden) Hemisphäre normiert. Für den Anwender könnte es von Interesse sein, die Medianwerte der Segmentierungen mit denen des entsprechenden gespiegelten Gegenstücks zu vergleichen (Die Medianwerte des gespiegelten Gegenstücks können sich von denen der kompletten gesunden Hemisphäre unterscheiden). Ein solcher Vergleich ist im oberen Teil der Abbildung dargestellt. Die Werte in den Segmentierungen für Tmax, CBV und CBF werden sowohl als Zahlen als auch als grafische Farbbalken mit ihren relativen Anteilen dargestellt. Damit kann der Anwender einen genaueren Vergleich der Werte mit dem entsprechenden Referenzbereich durchführen und entscheiden, inwieweit sie wirklich abnormal sind.

Für CBV gibt es wissenschaftliche Hinweise dafür, dass ein erhöhtes CBV im Mismatch-Volumen (Penumbra) auf eine gute Kollateralisation hinweist. Die Interpretation der CBV-Werte ist derzeit nicht Teil der veröffentlichten Empfehlungen; dieser Aspekt könnte dennoch für einige Anwender von wissenschaftlichem Interesse sein.

Mittlere Kurven im Kern- und Mismatchvolumen: Unterhalb der Statistiktabelle ist ein Diagramm gezeichnet, das die mittleren Kurven im Mismatchvolumen (Penumbra) und Kern, sowie in der kontralateralen Kontrolhemisphere zeigt. Der Verlauf der arteriellen Inputfunktion wird zum Vergleich erneut angezeigt. Damit kann der Anwender eine visuelle Einschätzung des Grades der Perfusionsverzögerung in den jeweiligen Regionen gewinnen.

14.4. Segmentierung als Binärbilder

Diese Bilder sind in erster Linie für den wissenschaftlichen Gebrauch bestimmt und werden standardmäßig nicht an Ihr PACS gesendet. Kontaktieren Sie den Support für ein individuelles Setup.

mask_hypoperf mask_core mask_mismatchvol
veocore mask hypoperf
veocore mask core
veocore mask mismatchvol

Segmentierungen: Alle Segmentierungen werden als binäre Masken gespeichert. So stehen sie für die weitere Datenverarbeitung, z.B. in wissenschaftlichen Studien digital zur Verfügung.

14.5. Interpretation der Resultate

Wir empfehlen den folgenden Workflow bei der Interpretation der Ergebnisse:

  1. Öffnen Sie die Läsionskarte (LesionMap)

  2. Achten Sie auf Warnhinweise am unteren Bildrand (siehe Volumenbalken und Text in Läsionskarte). Im Falle einer Bolus- oder Bewegungswarnung überprüfen Sie dies direkt mit dem qcontrol_bous und qcontrol_motion.

  3. Betrachten Sie auf das Tmax- und CBF-Bild (bzw. Tmax und ADC bei MR). Scrollen Sie durch die Schichten und überprüfen Sie Folgendes:

    • Können Sie die Hypoperfusion und Kernläsion visuell sehen? Wenn ja, schätzen Sie gedanklich deren Umriss und Größe ab.

    • Sehen Sie Bewegungsartefakte? Wenn ja, überprüfen Sie dies direkt mit der Motion Quality Control "qcontrol_motion".

    • Haben die Bilder genügend Signal-Rausch-Verhältnis?

    • Gibt es noch andere Artefakte?

    • Ist die Mittellinie korrekt?

  4. Fokussieren Sie auf das linke obere Bild mit den automatisierten Segmentierungen. Blättern Sie noch einmal durch die Schichten und überprüfen Sie Folgendes:

    • Stimmen die Segmentierungen mit denen überein, die Sie gedanklich aus den Tmax- und CBF-Karten im Kopf haben? Gibt es eine relevante Diskrepanz zwischen dem, was Sie erwarten und dem, was Sie sehen?

    • Sehen Sie Falsch-Positive im gelben Mismatchvolumen, an den Schädelgrenzen und in der untersten / obersten Schicht? Wenn ja, schätzen Sie ihre relative Größe und ziehen Sie sie mental ab.

    • Sehen Sie Falsch-Positive im roten Kern, besonders in der tiefen weißen Substanz? Überprüfen Sie mit der kontralateralen Seite, ob die Werte wirklich anormal sind. Wenn nicht, ziehen Sie die False-Positives mental ab.

    • Ist die Schichtabdeckung ausreichend bzw liegen Teile der Hypoperfusion / des Kernes außerhalb der ersten und letzten Schicht? Falls ja, berücksichtigen Sie eine eventuelle Unterschätzung der berechneten Volumina, und greifen Sie auf eine manuelle Beurteilung der CBF/ADC und Tmax Karten zurück.

  5. Konzentrieren Sie sich auf das obere native Bild (Native-CT oder Flair-MR).

    • Sehen Sie eine Demarkierung, die nicht in der Segmentierung des roten Infarktkerns enthalten ist (=falsch negative)? Falls ja, schätzen Sie dessen Volumen und addieren Sie es mental zum angezeigten Kernvolumen.

  6. Konzentrieren Sie sich auf die berechneten Volumina im unteren Teil. Erscheinen sie in Bezug auf das, was Sie bisher auf den Bildern gesehen haben, vernünftig? Liegen die Werte nahe an den kritischen Schwellenwerten?

  7. Behalten das bisherige Gesamtbild im Kopf. Überprüfen Sie qcontrol_bolus und qcontrol_motion.

    • Überprüfen Sie auf Boluswarnungen.

    • Überprüfen Sie, ob die AIF sinnvoll ist.

    • Überprüfen Sie die Patientenbewegung auf große Bewegungen. Überprüfen Sie die Güte der Bewegungskorrektur. Wenn irgendwelche unklaren Probleme aufgetreten sind, berücksichtigen Sie deren Auswirkungen auf die Ergebnisse. Bewegung und ein niedriger oder später Kontrastbolus können zu falsch Positiven oder Falsch Negativen führen. Berücksichtigen Sie, ob es eine relevante Diskrepanz zum klinischen Erscheinungsbild gibt.

  • Verwenden Sie niemals die berechneten Volumina allein, ohne die Plausibilität der Segmentierungen zu überprüfen.

  • Verwenden Sie VEOcore nur in stressfreien Situationen, um eine korrekte Anwendung zu gewährleisten.

  • Bitte beachten Sie, dass VEOcore in Datensätzen weder links noch rechts visualisiert. Korrelieren Sie die Seiten immer mit dem Auftreten klinischer Symptome.

15. Appendix

15.1. System Anforderungen

Die folgenden Betriebssysteme wurden getestet und zugelassen:

  • Android 6.0-9.0

  • iOS 12

  • Windows 7 x64 or later (Windows 10 recommended)

  • macOS 10.11.0 (El Capitan) or later

15.2. Sicherheitsempfehlungen

  • Stellen Sie sicher das ihr Gerät immer auf dem neuesten Stand ist.

  • Nutzen Sie die neueste verfügbar Version der mRay Applikation.

  • Schützen Sie ihr Gerät durch zusätzliche Authentifizierung (Passwort, Fingerabdruck etc.)

15.3. Vorsichtsmaßnahmen

  • Bitte achten Sie auf gute Lichtverhältnisse während der Nutzung von mRay (kein starker Lichteinfall und Spiegelungen vermeiden).

  • Bitte achten Sie darauf, dass das Display während der Nutzung frei von Verschmutzungen ist (Regelmäßig reinigen).

  • Bitte nutzen Sie mRay in stressfreien Situationen, um die Wahrscheinlichkeit einer eventuellen Fehlbenutzung zu minimieren.

  • Bitte denken Sie daran, dass mRay keine Visualisierungshilfen zur Erkennung von links und rechts bereitstellt.

  • Bitte stellen sie Datum und Uhrzeit auf Ihrem Endgerät korrekt ein um eine korrekte Funktion der Applikation zu gewährleisten.

  • Sollten Sie Ihr Gerät innerhalb eines Magnetresonanztomographie-Raums nutzen wollen, sollten Sie sich vergewissern, dass die Hardware Ihres Endgerätes sicher vor elektromagnetischer Strahlung abgeschirmt ist, um eine fehlerfreie Anwendung der Applikation zu gewährleisten. Kontaktieren Sie hierfür Ihren Endgerätehersteller/-lieferanten.

  • Bitte prüfen Sie bei einer Neuinstallation die Version der Applikation. Es kann unter Umständen vorkommen, dass nicht die aktuelle Version geladen wird und ein zusätzliches Update notwendig ist. Bei erneutem Aufruf vom mRay in der App Store Applikation ist dann die Update Schaltfläche anwählbar.

15.4. FAQ

  1. Wieso haben mache Datensätze den grünen Hinweis ‘JPEG’?

    JPEG bedeutet, dass dieser Datensatz komprimiert (entsprechend der Konsensius-Konferenz) übertragen wird. Siehe auch Loose et al.: Compression of digital images in radiology - results of a consensus conference. Rofo. 2009 Jan;181(1):32-7. doi: 10.1055/s-2008-1027847.

  2. Wieso werden auf dem Endgerät nur noch ein oder wenige Datensätze angezeigt?

    Stellen Sie sicher, dass das Suchfeld leer ist. Durch Löschen der Filtereingabe werden wieder alle Datensätze angezeigt.

  3. Wieso werden bei meiner Query Anfrage ans PACS keine Patienten gefunden, obwohl der Patient im PACS aufgeführt wird?

    Manche PACS Hersteller fordern eine Suchanfrage die Groß- und Kleinbuchstaben unterscheidet. Bsp.: „schmidt“ liefert keine Ergebnisse, „Schmidt“ hingegen schon.

15.4.1. VEOcore

  1. Ich habe keine Ergebnisbilder in meinem PACS- oder Host-Viewer-Anwendung (z.B. dem mRay-Client) erhalten.

    Überprüfen Sie, ob die Hostanwendung oder das Sendegerät (PACS- oder CT/MR-Gerät) eine Warnung oder einen Fehler ausgegeben hat. Wenn nicht, überprüfen Sie sorgfältig, ob Sie alle erforderlichen und die richtigen Eingabebilder gesendet haben. Versuchen Sie, die Bilder erneut zu senden.

  2. Was soll ich tun, wenn die Bewegung des Patienten erkannt wurde?

    Überprüfen Sie den Bewegungskorrekturbericht, um den Schweregrad der Bewegung abzuschätzen und auf Fehlalarme in der Segmentierung zu prüfen. Wenn Sie Zweifel an der Zuverlässigkeit der Ergebnisse haben, sollten Sie diese nicht für Ihre Entscheidungen verwenden.

  3. Was soll ich tun, wenn ein Bolusproblem festgestellt wurde?

    Überprüfen Sie den Bericht qcontrol_bolus und überprüfen Sie die Zeitkurven. Wenn sie sehr verrauscht sind, interpretieren Sie die Ergebnisse sorgfältig. Wenn in den Zeitkurven kein Bolus sichtbar ist, kann dies auf ein Problem bei der Kontrastmittelinjektion zurückzuführen sein (nicht eingeflossen oder zu spät eingeflossen). In diesem Fall können Sie die Messung wiederholen.

  4. Ein falsch-positiver Infarktikkern wird in tiefer weißer Substanz segmentiert, wo der Blutfluss natürlicherweise sehr gering ist. Was ist zu tun?

    Die Kernsegmentierung basiert auf einem globalen Schwellenwert von 30%. Dies berücksichtigt nicht die Unterschiede in der Grauen und Weißen Substanz. Überprüfen Sie dies visuell mit dem kontralateralen Gegenstück oder im Bericht zu qcontrol_flowstats. Berücksichtigen Sie, dass eine schwere Mikroangiopathie zu einer relevanten Hypoperfusion führen kann, die möglicherweise zu einer falsch positiven CBF-Kernsegmentierung führt. Wenn Sie Zweifel an der Zuverlässigkeit der Ergebnisse haben, sollten Sie diese nicht für Ihre Entscheidungen verwenden.

  5. Ich sehe kleine Läsionen in den Karten, aber sie sind nicht segmentiert?

    Sehr kleine Läsionen im Bereich von 1-2mL können durch die Maskengenerierung weggeglättet werden.

15.5. Bekannte Probleme

Die Liste der bekannten Probleme führt festgestellte Probleme nach der Freigabe der aktuellen Version von mRay auf. Diese Probleme wurden jedoch als unkritisch eingestuft, so dass ein uneingeschränktes Arbeiten mit der Anwendung möglich ist.

  1. Pseudonymisierung von Bildern wird nicht auf die in Pixeldaten eingebrannten Informationen angewendet. Bitte kommunizieren Sie diesen Sachverhalt mit den Benutzern um sicherzustellen, dass die Daten nur über Pools verschickt werden, in denen die Pseudonymisierung ausgeschaltet ist.

  2. Formularfelder für Fließkommazahlen innerhalb der Configuration-Applikation akzeptieren nur Werte in englischem Format, d.h. mit einem Punkt „.“ als Trennzeichen.

  3. Die Auto-Download-Einstellung (Mobil/WiFi) hat auf Windows-Clients keinen Einfluss.

  4. Bei Mutli-Touch-Gesten wird das Loslassen auf einem Button als Betätigung dieses Buttons erkannt, obwohl die Geste bereits verarbeitet wurde.

  5. Der neue Android 7 Splittscreen Modus bringt die Applikation zum Absturz, falls diese auf einen Splittscreen übertragen wird.

  6. Die Kamera auf einem MED-TAB v2 fokusiert nicht korrekt.

  7. Emojis in Textfeldern können Sie unerwartet verhalten.

  8. Ein globaler Cache Pfad auf ein Netzlaufwerk kann zu Problemen führen (Betrifft nur mRay Server)

  9. Die automatische Speicherverwaltung auf dem mobilen Endgerät kann fehlerhaft sein, sobald mehrere mRay Accounts auf dem Gerät verwendet werden. Die Daten sind zwar nicht mehr zugänglich, werden unter bestimmten Umständen aber auch nicht gelöscht.

  10. Rechtsklick funktioniert nicht unter Windows Surface Touchpad.

  11. Die Badgenummer für Studien erhöht sich mit jeder eintreffenden Studie, wird jedoch nicht verringert sobald die Studie nicht mehr verfügbar ist.

  12. Server-Lizenz wird ungültig (aufgrund eines neuen Hardware-Keys) nachdem eine VPN Verbindung hergestellt wurde.

  13. Nachrichten: Anhang wird als "Nicht zugreifbar" angezeigt obwohl man es öffnen kann.

  14. Inbox: Bei Suche ohne Ergebnisse in einer Studie springt er in die Studienansicht zurück

  15. Multi-Frame MR Bilder werden nicht vollständig unterstützt. Variables Spacing auf einem Slice werden nicht unterstützt.

  16. Android: Bildschirm bleibt schwarz nach einem Update der Applikation. App muss neugestartet werden.

15.5.1. VEOcore

  1. Plugin Kontext ist ungültig wenn das prepare Verzeichnis nach einem Tag gesäubert wird. VEOcore wird anschließend nicht neu gestartet für den selben Datensatz.

  2. Symmetrisches Gaußsches in Fourier kann zu leichten numerischen Ungenauigkeiten bei gleichmäßigen Matrixgrößen führen.