Revision Date Changes
12 Mai 2017 Anpassung und Überarbeitung für mRay 5.1
13 Juli 2017 Anpassung für mRay 5.2
14 März 2018 Anpassung für mRay 5.3
15 Juni 2018 Anpassung für mRay 5.4
16 September 2018 Anpassung für mRay 5.5

Hersteller und Kontakt

mbits imaging GmbH

Bergheimer Straße 147

D-69115 Heidelberg

E-Mail: support@mbits.info

Telefon: (+49) 6221-6734 883

Internet: www.mbits.info

mRay 5.5

Radiologischer Bildbetrachter für mobile Geräte mit Bildverarbeitungsfunktionen

Release-Datum: September 2018

© 2018 mbits imaging GmbH

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Zweckbestimmung

Das Produkt mRay erlaubt medizinischem Fachpersonal die Betrachtung und Befundung von radiologischen Bilddaten. Hauptanwender der Software sind Ärzte. Die Patientengruppe, für die mRay eingesetzt werden kann, umfasst alle Patienten, von denen radiologische Bilddaten zum Zwecke der Diagnose oder Therapie erstellt wurden.

mRay kann in Kliniken, Praxen, unterwegs oder von zuhause aus verwendet werden. Generell ist der Einsatz von mRay auf einem mobilen Gerät vorgesehen, wenn schnell zu informativen Zwecken auf radiologische Bilddaten zugegriffen werden soll. Die Befundung einer radiologischen Aufnahme muss entsprechend den Vorgaben der jeweiligen nationalen Verordnungen innerhalb der Europäischen Union erfolgen und setzt ein entsprechendes Bildwiedergabesystem voraus.

mRay ermöglicht die Anzeige von Bildern und Dateitypen, wie sie im Digital Imaging and Communications in Medicine (DICOM) Standard definiert sind (dies sind beispielsweise: Computertomographie (CT), Magnetresonanztomographie (MRT), Positronen-Emissions-Tomographie (PET), Durchleuchtung (XA), Digitales Röntgen (CR), Ultraschall (US)). Es werden die im radiologischen Umfeld üblichen Werkzeuge angeboten (wie z.B. Fensterung, Messfunktion, Thick-Slices und Annotationen).

Überblick

mRay ist ein mobiler Bildbetrachter für radiologische Bilddaten. Die Anzeige umfasst Datensätze nach dem DICOM Standard sowie andere gängige Bildformate und PDF Datensätze. Die Hauptfunktionen der Applikation sind:

  • Empfang von DICOM Daten von einem Picture Archiving And Communication System (PACS) über eine einstellbare DICOM Schnittstelle
  • Übersicht über alle verügbaren Datensätze inkl. einer Suchfunktion nach Name, Geburtsdatum, Aufnahme Modalität u.a.
  • Visualisierung von Bilddaten in einer in der Radiologie gängigen Weise mit Standard Werkzeugen für die medizinische Bildbetrachtung
  • Aufnahme von Bildern zur Wunddokumentation. Versand der Aufnahme als DICOM Datei an ein PACS inkl. aller notwendigen Meta-Informationen
  • Display Kalibrierungsroutine zum Anpassen der Anzeige von Grauwerten, um die DICOM Greyscale Standard Display Function einzuhalten
  • Erzeugen von einfachen textuellen Befundberichten und Versand an ein PACS
  • Speichern und Laden von Kontrasteinstellungen (Level-Window)
  • Messungen in 2D Schichten inkl. Winkel- und Längenmessungen sowie einer Bildstatistik in einem einstellbaren Bildbereich
  • Textuelle und graphische Annotationen in Bildern
  • Multiplanare Rekonstruktionen (MPR)
  • Maximum Intensity Projektionen mit bis zu 11 Schichten Überlagerung (MIP)
  • Suche im PACS - DICOM Query (C-FIND)
  • Anfrage von Daten aus einem PACS - DICOM Retrieve (C-MOVE)
  • Verschlüsselung und Kompression während der Übertragung und Speicherung von Datensätzen
  • Versand von Nachrichten, Bildern und Schlüsselbildern an Kollegen in der Kontaktliste innerhalb von mRay

Bedienung der Anwendung

Startbildschirm

Sobald die Anwendung gestartet wird, befinden Sie sich zunächst auf dem Startbildschirm (Abbildung 1). Mit einem Tap (Klick) auf das Servereingabefeld können Sie den Server Ihrer Einrichtung auswählen. Nach Eingabe der Zugangsdaten für Ihre Einrichtung gelangen Sie zur Hauptanwendung. Bitte kontaktieren Sie Ihren zuständigen IT-Ansprechpartner, um die Serveradresse und Ihre Zugangsdaten zu erhalten.Geben Sie Ihre Zugangsdaten ein, um sich einzuloggen.

Bitte beachten Sie folgende allgemeine Hinweise zur Verwendung von mRay

  • Sollten Sie sich zum ersten Mal einloggen, kann der Vorgang kurz dauern (im Statusfeld steht „Connecting“) – abhängig von der Verbindungsgeschwindigkeit.
  • Durch Klicken und Halten eines Bedienelement rufen Sie die interaktive Hilfe auf. So können Sie jederzeit herausfinden, welche Funktion sich dahinter verbirgt.
  • Abhängig davon, ob eine PIN Eingabe für Ihr Gerät erforderlich ist, bleiben Sie nach erstmaligem Login für einen gewissen Zeitraum eingeloggt, d.h. Sie müssen nicht jedes Mal erneut Ihre Zugangsdaten beim Start der App eingeben. Dieser Zeitraum kann vom Administrator eingestellt werden.
  • Bitte stellen Sie für die Verwendung von mRay ein korrektes Datum und eine korrekte Uhrzeit auf Ihrem Gerät sicher!
  1. Server URL Feld: Geben Sie hier die Adresse Ihres mRay Servers ein. Der Port kann weg gelassen werden, wenn der Port Ihrer Serverinstallation 32000 ist.
  2. Server URL Drop-Down Liste: Öffnet eine Liste aller bisherigen Serveradressen, mit denen Sie sich über dieses Gerät bisher verbunden haben. Einträge können ausgeblendet werden, indem man diese von links nach rechts verschiebt.
  3. Nutzer ID Eingabefeld: Geben Sie hier Ihre Nutzer ID ein.
  4. Nutzer ID Drop-Down Liste: Öffnet eine Liste aller bisherigen Nutzer, die sich bisher mit dem gewählten Server verbunden haben. Einträge können ausgeblendet werden, indem man diese von links nach rechts verschiebt.
  5. Passwort Eingabefeld: Geben Sie hier Ihr Passwort ein.
  6. Login Button: Bestätigt die Eingaben und loggt Sie ein.

PIN Abfrage

Falls Sie sich mit einem ActiveDirectory-Account (AD) anmelden, wird beim erstmaligen Login eine PIN Eingabe erforderlich. Die PIN wird per Email an die an die in Ihrem ActiveDirectory-Account hinterlegte Mail-Adresse versandt. Mit einem Tap auf das Eingabefeld (2 Abbildung 1.1) öffnet sich die Tastatur. Die PIN wird nach Eingabe der sechsten Stelle sofort überprüft.

1

2

3

Abbildung 1.1

Der PIN-Dialog bietet folgende UI-Elemente:

  • Benarichtigung die die Mail-Adresse des Empfängers angibt.
  • Das PIN Eingabefeld. Sie können die Tastatur über einen Tap auf das Eingabefeld öffnen.
  • Mit dem X-Button können sie den Dialog wieder schließen. Der Anmeldevorgang wird dadurch abgebrochen.

Die Inbox (Patientenliste)

Nach dem Einloggen öffnet sich die „Inbox“ (Abbildung 2). Über diese können Sie den gewünschten DICOM Datensatz selektieren, der Ihnen über den eingestellten Server zur Verfügung gestellt wurde. Sie sehen hier also alle am mRay-Server vorliegenden Daten, auf die Sie Zugriffsrechte haben.

Abbildung 2

Folgende Funktionen stehen Ihnen in dieser Ansicht zur Verfügung:

  1. Ein grünes Symbol zeigt an, dass Sie mit dem Server verbunden sind. Bei einem roten Symbol können Sie mit den lokal gespeicherten Daten arbeiten, aber erhalten natürlich keine neuen Datensätze. Durch Anklicken des mRay-Logos öffnet sich das Hauptmenü (s.u.).
  2. Wechseln zum Messaging/Chat-Menü (siehe oben - nur vorhanden, falls diese Funktion in Ihrem System aktiviert wurde).
  3. Wechseln zur Suche. Hier können Sie den gesamten für Sie verfügbaren Datenbestand durchsuchen. Sie haben außerdem die Möglichkeit Suchanfragen an ein PACS zu stellen (falls eingerichtet). 
  4. Wechseln zu den Favoriten: Favoriten können Sie mit Hilfe der Stern-Symbole (Punkt 8) markieren. Favoriten funktionieren als eine Art "Lesezeichen" und werden vom automatischen Speichermanagement der Anwendung als Letztes gelöscht (d.h. nur wenn das Löschen notwendig ist aufgrund der Einstellungen zur Datenvorhaltung oder aufgrund eines niedrigen Speicherplatzes auf dem Gerät).
  5. Zeigt das aktuell geöffnete Bild, zu dem Sie mit einem Klick zurückkehren können.
  6. Hier können Sie schnell und einfach ganze Studien teilen, als Favorit markieren bzw. auf ihr Gerät herunterladen.
  7. Hier werden Informationen bzw. auch fehlende Informationen und Metadaten zum Patient angezeigt.
  8. Hier sehen Sie eine Übersicht der Serien innerhalb der Studie. Durch Anklicken einer Studie kommen Sie in die Serienauswahl (s.u.). Der grüne Balken zeigt an ob der Datensatz lokal auf Ihr Gerät heruntergeladen und gespeichert ist.
  9. Hier erscheint, wann der Datensatz in der Inbox ankam (d.h. durch Schicken aus dem PACS bzw. Suche im Datenbestand). mRay kann so konfiguriert werden, dass Datensätze automatisch nach 'X' Stunden wieder vom Gerät gelöscht werden (Standard: Nach 8 Stunden).
  10. Hier können Sie die Inbox nach einer Texteingabe filtern. Bitte beachten: Hiermit starten Sie keine PACS-Suchanfrage! Bitte benutzen Sie dazu Punkt 3. Beachten Sie auch die Hinweise zu Sonderzeichen im Kapitel „Bekannte Probleme“.
  11. Fotofunktion aufrufen: Siehe Abschnitt Fotoaufnahme zur näheren Erläuterung.

Scrollen durch längere Listen

Scrollen Sie durch Listen, indem Sie nach oben/unten wischen oder nutzen Sie die Scrollleiste an der rechten Seite einer Liste, um schnell durch diese zu navigieren. 

Ausblenden von Einträgen aus der Inbox

Ihre Inbox können einfach "aufräumen", indem Sie durch Streichen des Fingers nach links oder rechts innerhalb des Listencontainers einzelne Einträge ausblenden. Diese erscheinen dann nicht mehr in der Liste, Sind aber immer noch über die Suche wieder auffindbar.  Um ausgeblendete Datensätze wieder in der Inbox anzuzeigen, gehen Sie im Hauptmenü in die Einstellungen und betätigen Sie dort die Schaltfläche "Ausgeblendete Daten anzeigen". Blenden Sie alle Datzensätze auf ein Mal aus, indem Sie die Geste mit drei Fingern gleichzeitig ausführen.

Abbildung 3

Serienauswahl

Durch Klicken auf eine Studie in der Inbox (s.o.) gelangen Sie zur Serienauswahl (Abbildung 4).

Abbildung 4

Folgende Funktionen stehen Ihnen hier zur Verfügung:

  1. Zurück zur Inbox
  2. Auflistung aller aufgenommenen Bilder der zugehörigen Studie des Patienten. Als zusätzliche Informationen werden aufgelistet:
    • Serienbezeichnung
    • Serien-ID
    • Aufnahmemodalität (CT, MRT, CR, XA, US, …)
    • Anzahl der Schichten/Frames (Optional)
    • Aufnahmedatum der Serie
    • Wann der Datensatz in dem Pool hinterlegt wurde
    • Auflösung des Datensatzes
    • Ausmaße des Bildes

Durch Anklicken einer Serie wird diese heruntergeladen (falls nicht schon passiert) und zur Betrachtung geöffnet..

Barcode Scanner

Nutzen Sie den Barcode Scanner um schnell und einfach Patienten IDs in Textfelder einzufügen. Diese Funktion steht Ihnen in verschieden Textfeldern wie z.B. der Suche nach der Patienten ID zur Verfügung. Halten Sie das Kamerabild über den Barcode und achten Sie darauf, dass sich der gesamte Barcode im markierten Bereich befindet. Wenn der Barcode erkannt wurde, wird der Text automatisch in das Textfeld übernommen.

Abbildung 5

Das Hauptmenü öffnet sich nach Anklicken des mRay Logos (Abbildung 6).

Abbildung 6

Folgende Funktionen stehen Ihnen in diesem Dialog zur Verfügung:

  1. Anzeige des in Ihrem Benutzerkonto hinterlegten Namens.
  2. Über diesen Button können Sie sich ausloggen. Die Verbindung zum Server wird getrennt und Sie gelangen zum Log-In Bildschirm. Diese Funktion wird benötigt, wenn sich ein anderer Benutzer auf diesem Gerät anmelden möchte.
  3. Adresse des Servers zu welchem Sie gerade verbunden sind, falls eine Verbindung besteht.
  4. Öffnet den Einstellungs-Dialog (siehe nächstes Kapitel).
  5. Stellen Sie hier die Kalibrierung der Anzeige von Grauwerten ein. Sie können zwischen einer voreingestellten Kalibrierung oder keiner Kalibrierung wählen. Um eine Kalibrierung vorzunehmen kontaktieren Sie ihren mbits Support Mitarbeiter.
  6. Überprüfen Sie die Übertragungsgeschwindigkeit von Datensätzen von dem verbundenen mRay Server zu ihrem Endgrät (verfügbar falls Ihr mRay Server entsprechend konfiguriert ist).
  7. Öffnet das Lux-Meter zur Bestimmung der aktuellen Raumklasse (nur für Apple Geräte verfügbar).
  8. Öffnet den Dialog zur arbeitstäglichen Konstanzprüfung nach DIN 6868-157.
  9. Hier können Sie mehr Informationen über die installierte Version erhalten.
  10. Öffnet den "Neuigkeiten"-Dialog.
  11. Öffnet das Impressum.

Einstellungen

In den Optionen können Sie die Einstellungen nach Belieben anpassen (Abbildung 7).

Abbildung 7

Folgende Funktionen stehen zur Verfügung:

  1. Notifications: Stellen Sie hier die Art der Notifications ein, die Sie erhalten wollen. Wählen Sie zwischen Notification für neue Nachrichten oder für neue Nachrichten und neue Datensätze aus. Sie können Notifications hier auch komplett ausschalten.
  2. Autodownload: mRay verfügt über eine Autodownload-Funktion, die neue ankommende Datensätze automatisch herunterlädt und Sie benachrichtigt, wenn diese verfügbar sind. Sie haben dann sofort Zugriff auf die Bilddaten beim Öffnen der App. Diese Funktion muss jedoch vom Administrator freigeschaltet werden, d.h. diese steht auch nur optional zur Verfügung. Mit dem Menü unter Punkt 1 können Sie wählen, ob Daten nur über Wifi (Standardeinstellung) oder auch über Ihre Mobilverbindung heruntergeladen werden, falls die Funktion aktiviert ist. Sie können die Funktion auch ganz für Ihr Gerät deaktivieren.
  3. Max. Belegung: Gibt den Speicherplatz an, den die Anwendung maximal belegen kann. 
  4. Konstanzprüfungserinnerung: Schaltet die automatische Erinnerung an die arbeitstägliche Konstanzprüfung an/aus.
  5. Belegt: Gibt den von der Anwendung momentan verwendeten Speicherplatz an.
  6. Löschen: Löschen aller lokal gespeicherten Daten (Es erscheint ein Bestätigungs Dialog).
  7. Ausgeblendete Daten anzeigen: Zeigt alle durch den Benutzer zuvor ausgeblendeten Einträge in der Inbox wieder an.
  8. DICOM Kurve kalibrieren: Öffnet die Kalibrierungsansicht
  9. Passwort ändern: Über diesen Button gelangt man in die „Passwort ändern“-Maske, in der Sie die Möglichkeit haben, durch Eingabe Ihres alten sowie eines neuen Passwortes, Ihr Passwort, ohne Eingriff des Administrators, zu ändern. 

"Passwort ändern"-Maske

Mithilfe der „Passwort ändern“-Maske haben Sie die Möglichkeit, ohne Umwege und ohne Eingriff Ihres Administrators, Ihr persönliches Konten-Passwort zu ändern. Folgende Abbildung veranschaulicht den Aufbau der Maske.

Abbildung 8

Nachfolgende Punkte erläutern die Funktionalität der Maske:

  1. In diesem Eingabefeld wird Ihr altes Passwort benötigt. Dieses ist erforderlich um eine Änderung Ihres Konten-Passworts durch Fremdzugriff zu erschweren.
  2. Hier tragen Sie Ihr neues Passwort ein, welches bei erfolgreicher Änderung gültig wird.
  3. Um versehentliche Tippfehler während der Eingabe des Passworts aufzudecken, müssen Sie über dieses Eingabefeld Ihr Passwort noch einmal bestätigen.
  4. Dieser Indikator weist Sie, auf einer Skala von 0 bis 100 Prozent, darauf hin wie stark oder schwach Ihr neues Passwort ist. 0 bedeutet in diesem Fall sehr schwach und 100 sehr stark. Die Ampelfarben des Indikators geben ebenfalls Aufschluss auf die Stärke Ihres Passworts.
  5. Durch Klicken des OK-Buttons werden Ihre Eingaben übernommen und Ihr Passwort letztendlich geändert. Dazu ist jedoch eine Verbindung mit dem Server erforderlich, andernfalls wird Ihre Passwortänderung nicht wirksam. Die Freigabe bzw. Anzeige des Buttons erfolgt erst nach erfolgreicher Validierung aller Eingabefelder.

Hinweis

Sollten Sie Sonderzeichen innerhalb Ihres persönlichen Passwortes nutzen wollen, achten Sie bitte darauf, dass diese auch auf all Ihren Geräten über die Touch-Tastatur verfügbar sind bzw. unterstützt werden. Ansonsten haben Sie keine Möglichkeit mehr sich in die Anwendung einzuloggen. Sollten Sie versehentlich nicht unterstützte Sonderzeichen nutzen und sich nicht mehr in die Anwendung einloggen können, informieren Sie bitte Ihren Administrator, um die Zurücksetzung Ihres Passwortes zu veranlassen.

Download Test

Abbildung 9

  1. Führt einen schnellen Test durch. Die Messung ist nur geschätzt, die Dauer der Durchführung aber kürzer als beim kompletten Test
  2. Führt einen detailierten Test durch. Die Messung dauert länger, die bestimmten Werte sind aber exakt.
  3. In diesem Bereich wird der Fortschritt und die Ergebnisse angezeigt.

Lux-Meter

Abbildung 10

  1. Zeigt den aktuellen Lux-Wert
  2. Startet eine Messung der Raumklasse. Die aufgezeichneten Werte werden über die Zeit gemittelt. Dies simuliert die Aufzeichung des Umgebungslichts mittels der eingebauten Frontkamera des Geräts. Bewegen Sie das Gerät bis sich der Wert einpendelt und klicken Sie dann auf Ok, um die Messung zu bestätigen.
  3. Hier können Sie die Messung abbrechen.

Abbildung 11

Hinweis

Die aufgenommenen Werte sind auf Grund des Messverfahrens nur eine Annäherung an den tatsächichen Lux-Wert und damit die Raumklasse.

Konstanzprüfung

Abbildung 12

  1. Prüfkriterien (Die Zahlen beziehen sich auf die Testbildelemente aus der DIN 6868-157).
  2. Blenden Sie die Formularmaske aus. Diese kann jederzeit wieder aufgerufen werden (Tap auf das Testbild blendet Button mit Haken ein).
  3. Markieren Sie das Kriterium mit dem Haken, falls die Bedingung erfüllt ist.
  4. Speichern Sie die Durchführung und deren Ergebnisse ab.
  5. Erhalten Sie mehr Informationen (öffnet das Handbuch, siehe nachfolgender Abschnitt).

Abbildung 13

Die Abbildung zeigt die einzelnen Testbildelemente. Folgende Punkte sind im Detail zu prüfen (nach Norm):

  1. Sichtbarkeit der Linienpaar-Raster mit hohem KONTRAST in der Mitte und in den vier Ecken des TESTBILDES(Testbildelement 1)?
  2. Sichtbarkeit der 5 %- und 95 %-Felder (Testbildelement 2)?
  3. 1) Im weißen und grauen Feld: „QUALITY CONTROL“ für alle Raumklassen
    2) Im schwarzen Feld:
      i) Mammographie: „QUALITY CONTROL"
      ii) RK1 (≤ 50 lx): „QUALITY CONTRO"
      iii) RK2 (≤ 100 lx): „QUALITY CONT"
      iv) RK3 (≤ 500 lx): „QUALITY CON" (Testbildelement 3)?
  4. Sichtbarkeit der Grenzen und Linien des Rasters und der Zentrierung des Rasters im aktiven Bereich des BILDWIEDERGABEGERÄTES(Testbildelement 5)?
  5. Kontinuität des Erscheinungsbildes der Verlaufsbalken (Testbildelement 7)?

Fotodokumentation

Hinweis

Die Fotodokumentation Funktionalität ist explizit nicht zur Diagnose oder Befundung zugelassen.
Diese Funktionalität ist standard-mäßig nicht verfügbar, sondern nur für Evaluationszwecke. Wenn sie interesse an der Teilnahme für die Evaluation haben, kontaktieren sie bitte ihren mbits Support Ansprechpartner.

Wenn die Funktion für Ihren Benutzer aktiviert ist, sehen Sie eine zusätzliche Registerkarte für die Fotodokumentation und eine Schaltfläche in Ihrem Posteingang, mit welchem Sie die Kamera öffnen können (Punkt 2). Der Ablauf der einer Fotodokumentation sieht wie folgt aus: 

  1. Aufnahme von Fotos
  2. Auswahl der Fotos, die einen Patienten / Auftrag zugewiesen werden sollen
  3. Auswahl der Köperregion, die der Aufnahme(n) entspricht
  4. Auswahl eines Patienten oder eines Auftrags
  5. Hinzufügen von weiteren Informationen (Verschlagwortung)
  6. Bestätigung

Abbildung 14

  1. Wechseln Sie zur Registerkarte Fotodokumentation.
  2. Öffnen der Kamera für die Forodokumentation.

Kamera

Wenn Sie alle Fotos aufgenommen haben, drücken Sie auf den Fotostapel (Punkt 2), um mit den aufgenommenen Bildern fortzufahren.

Abbildung 15

  1. Auslöser zur Aufnahme eines Bildes.
  2. Stapel der aufgenommenen Bilder. Klicken Sie hier, um zur Galerie zurückzukehren und mit den aufgenommenen Bildern fortzufahren.
  3. Automatische Belichtungseinstellung aktivieren oder deaktivieren.

Übersichtsgallerie

Die Übersichtsgalerie zeigt alle Fotos, die Sie bisher aufgenommen haben, gruppiert in aufeinanderfolgenden Aufnahmen und sortiert nach dem Aufnahmezeitpunkt an.

Abbildung 16

  1. Die Navigationsleiste zeigt den aktuellen Fortschritt an und ermöglicht es Ihnen, zu einem Schritt zurückzukehren, indem Sie auf diesen tippen.
  2. Wählen Sie die Taste, um in den Auswahlmodus für Bilder zu gelangen. In diesem können Sie die Aufnahmen auswählen mit welchen sie fortfahren möchten.
  3. Klicken Sie auf ein Thumbnail, um eine Aufnahme im bekannten Betrachter anzusehen.

Abbildung 17

  1. Klicken Sie auf ein Thumbnail, um das Bild zur Auswahl hinzuzufügen.
  2. Taste, um eine Reihe von Bildern auszuwählen.
  3. Auswahlmodus abbrechen.
  4. Löscht die ausgewählten Bilder. Dieser Schritt kann nicht rückgängig gemacht werden.
  5. Auswahl bestätigen und zum nächsten Schritt übergehen.

Achtung

Gelöschte Aufnahmen können nicht wiederhergestellt werden, stellen Sie daher sicher dass Sie keine Aufnahmen versehentlich löschen.

Wenn Sie ein Bild genauer betrachten möchten, können Sie die Fotoansicht aufrufen, indem Sie auf das Ziel-Foto klicken. In der Fotoansicht erhalten Sie eine Vollbildübersicht des Bildes. In diesem Modus können Sie alle Transformationsoperationen durchführen, die bereits vom normalen Betrachter bekannt sind (Verschieben, Zoomen). Durch Anklicken des nächsten oder vorherigen Buttons (Punkt 2) oder einem horizontalen Wischen in die jeweilige Richtung auf dem Bildschrim können Sie in den Aufnahmen blättern und so das gewünschte Bild anzeigen.

Abbildung 18

  1. Zurück zur Übersichtsgallerie.
  2. Wechseln Sie zwischen den Bildern. Sie können auch eine horizontale Streichgeste verwenden, um im Bildstapel vorwärts oder rückwärts zu blättern und das angezeigte Bild zu ändern.
  3. Löscht das aktuell geöffnete Bild. Dieser Vorgang kann nicht rückgängig gemacht werden.
  4. Zeigt den Aufnahmezeitpunkt als Datum und Uhrzeit an.

Achtung

Gelöschte Aufnahmen können nicht wiederhergestellt werden, stellen Sie daher sicher dass Sie keine Aufnahmen versehentlich löschen.

Körperteil-Auswahl

Im nächsten Schritt werden Sie dazu aufgefordert, das Körperteil auszuwählen, welches die zuvor aufgenommene Fotogruppe abbildet. Das ausgewählte Körperteil ist standardmäßig auf "Nicht spezifiziert" eingestellt und wird in einem Label angezeigt (Punkt 4). Tippen sie einfach auf eine entsprechende Stelle auf dem Körper, um ein Körperteil auszuwählen. Um zwischen Vorder- und Rückansicht zu wechseln, können Sie die entsprechende Taste drücken (Punkt 2). Zur Navigation wird angezeigt, welche Seite links oder rechts ist (Punkt 3).

Abbildung 19

  1. Auswahl der Körperteile. Klicken Sie auf ein Körperteil, um es auszuwählen.
  2. Dreht die Auswahl der Körperteile, so dass Sie Teile auf der Vorder- und Rückseite des Patienten auswählen können.
  3. Zeigt die richtige Richtung in Bezug auf die Auswahl der Körperteile an
  4. Zeigt den Namen des aktuell ausgewählten Körperteils an.
  5. Bestätigen Sie die Auswahl und fahren Sie mit dem nächsten Schritt fort.

Durch Antippen des nächsten Buttons gelangen Sie zur Bestellansicht.

Auftrags- / Patientenauswahl

Auf dieser Seite werden alle Patienten und unbearbeiteten Aufträge angezeigt. Jeder Auftrag/Patient wird mit den notwendigen Informationen zur Identifizierung angezeigt (Punkt 1). Um alle Einträge zu filtern, können Sie das Suchfeld oben (Punkt 3) verwenden. Um einen QR oder Barcode zu scannen, können Sie die entsprechende Schaltfläche unter dem Suchfeld (Punkt 4) verwenden.

Abbildung 20

  1. Zeigt Patienten an, die im System registriert sind.
  2. Zeigt Aufträge an, die im System registriert sind.
  3. Eingabefeld, um die angezeigten Ergebnisse zu filtern.
  4. Suchen Sie nach Patienten oder Aufträgen, indem Sie einen Barcode scannen, der die jweilige ID enthält.
  5. Zeigt an, wann das letzte Update durchgeführt wurde.
  6. (Optional)Fügen Sie dem System einen Patienten hinzu, indem Sie die richtigen Informationen manuell eingeben.

Wenn es keinen Auftrag und keinen Patienten gibt, der zu Ihrem Fall passt, können Sie den Patienten manuell über die Schaltfläche Patient hinzufügen (Punkt 6).

Patient anlegen

Wenn Sie sich entschieden haben, den gewünschten Patienten manuell hinzuzufügen, öffnet sich die folgende Ansicht. Die benötigten Eingabefelder für den Patienten werden unter Punkt 1 angezeigt und von Ihrem PACS-Administrator eingerichtet. Stellen Sie sicher, dass Sie die richtigen Informationen eingeben, bevor Sie mit dem nächsten Schritt fortfahren.

Abbildung 21

  1. Eingabefelder für die Patienteninformationen.
  2. Bestätigen Sie die Eingabe und fahren Sie mit dem nächsten Schritt fort.

Bestätigen

In diesem Schritt haben Sie die Möglichkeit, Ihren Auftrag ein letztes Mal zu überprüfen und dem Auftrag eine zusätzliche s.g. Verschlagwortung hinzuzufügen, die Ihnen helfen können, den Auftrag zu einem späteren Zeitpunkt besser nachzuvollziehen. Diese müssen aber am Server konfiguriert sein. Kontaktieren sie dazu bitte ihren Administrator oder ihren mbits Support Ansprechpartner.

Abbildung 22

  1. Vorschau der hinzugefügten Bilder und Patienteninformationen.
  2. Auswahl weiterer Tags und Informationen für die Bestellung.
  3. Eingaben bestätigen und fortfahren.

Zugeordnete Sicht

Diese Ansicht ist die Standardansicht, wenn Sie oben auf die Registerkarte Fotodokumentation klicken. Es ist eine Übersicht, die alle nicht zugeordneten Fotos, offenen und abgeschlossenen Aufträge auflistet. Durch Drücken auf die nicht zugeordneten Fotos (Punkt 1) gelangen Sie in die Übersichtsgalerie, wo Sie die Fotos wie oben beschrieben zuordnen können. Die Liste der offenen Aufträge (Punkt 1) sind die Aufträge, die noch nicht vom Server bestätigt wurden. Dies kann daran liegen, dass keine Internetverbindung besteht oder dass der Server diese Aufträge noch bearbeitet. Die fertige Liste (Punkt 2) zeigt alle Aufträge, von denen bekannt ist, dass sie vollständig bearbeitet werden. Durch Drücken des Buttons "Clear completed" (Punkt 3) werden Ihnen diese Aufträge nicht mehr angezeigt.

Abbildung 23

  1. Liste der offenen Aufträge, die hochgeladen werden oder zur Genehmigung anstehen.
  2. Liste der abgeschlossenen Aufträge.
  3. Schaltfläche, um die Liste der abgeschlossenen Aufträge zu löschen. 

Messaging

Mit der Messaging Funktion (Abbildung 24) lassen sich Nachrichten und Datensätze/Key-Images zwischen Ihren Kontakten und Gruppen austauschen. 

Abbildung 24

Die Ansicht stellt folgende Funktionen zur Verfügung: 

  1. Anklicken, um den Chat der Gruppe "Chat - Room" zu öffnen.
  2. Anklicken, um den Chat des Kontaktes "Erika Mustermann" zu öffnen.
  3. Vorschau der letzten Nachricht im Chat.

Chat

Im Chat (Abbildung 25) können Sie Narichten, ausgetauscht werden, wie aus anderen Messaging-Anwendungen bekannt. Zusätzlich können Serien und Schlüsselbilder getauscht, und Audio Nachrichten versendet werden. 

Abbildung 25

Die Ansicht stellt folgende Funktionen zur Verfügung:

  1. Zurück zur Übersicht.
  2. Chatverlauf: Verfügbare Serien oder Schlüsselbilder (Schlüssel-Icon über dem Vorschaubild) können durch Anklicken geöffnet werden. Bitte beachten: Wenn Sie keine Zugriffsrechte auf das Bild haben, dann wird hier eine entsprechende Fehlermeldung angezeigt.
  3. Textfeld zur Eingabe von Text-Nachrichten. Durch Klicken des "Mikrofon"-Buttons können Aufnahmen von Audio-Nachrichten getätigt und an den Empfänger versendet werden (siehe hierzu Kapitel "Audio Nachrichten").

Foto Nachrichten

Neben Text, können auch Bilder an Kontakte versendet werden. Dies ist möglich durch einen Klick auf das Fotokamera-Symbol, welches sich links neben dem Textfeld befindet (siehe Abbildung 26).

Abbildung 26

Abbildung 27

Obige Abbildungen veranschaulichen folgende Funktionen:

  1. Mit diesem Button kommen Sie in die Fotoaufnahme-Vorschau, in der Sie ein Foto aufnehmen und versenden können.
  2. Sie können ein Foto durch einen Klick auf die Fotonachricht öffnen oder herunterladen. Ob ein Foto noch nicht heruntergeladen ist, ist durch eine grobe Fotoauflösung und ein mittig zentriertes Download-Symbol erkennbar. Sobald ein Download ausgelöst wurde, wird dessen Fortschritt über einen grünen Fortschrittsbalken in der unteren Hälfte des Fotos angezeigt. Durch langes Klicken auf das Foto können Sie dieses auch mit anderen Kontakten teilen, indem Sie auf den darauf erscheinenden Teilen Button klicken (vgl. Abbildung 5, Punkt 2).
  3. Mit diesem Button können Sie von der Fotoaufnahme-Vorschau zurück zum Chat-Verlauf zurückkehren.
  4. Dieser Button löst eine Aufnahme aus und versendet diese an Ihren ausgewählten Kontakt. Darauf befinden Sie sich wieder innerhalb des aktualisierten Chat-Verlaufs.

Information

Bei Fotonachrichten erfolgt kein Zugriff auf den privaten Fotospeicher oder die -galerie des Gerätes. Die Fotos werden nur mRay intern verwaltet und gespeichert.

Audio Nachrichten

Statt Text- können auch Audio-Nachrichten an einen Empfänger versendet werden. Dies ist möglich durch einen Klick auf den Mikrofon-Button, der sich gegenüber des Texteingabefeldes in der Chat-Ansicht befindet (siehe Abbildung 28).

Abbildung 28

Obige Abbildung veranschaulicht folgende Funktionen:

  1. Das blinkende "REC" Symbol zeigt an, dass in diesem Moment eine Audio-Aufnahme läuft.
  2. Die Zeit-Anzeige weist daraufhin wie lange die Aufnahme bereits läuft.
  3. Mit dem Schließen-Button lässt sich die Aufnahme abbrechen.
  4. Das Amplitudenmeter zeigt die Lautstärke während der Aufnahme in diskreten Zeitschritten an.
  5. Mit dem Pause-Button kann die Aufnahme pausiert und zu einem anderen Zeitpunkt wieder fortgesetzt werden. Durch Drücken des Pause-Buttons ändert sich der Button zu einem Mikrofon, mit dem die Aufnahme wieder aufgenommen werden kann.
  6. Ist die Aufnahme abgeschlossen, kann diese durch Klicken des "Sende"-Buttons an den Empfänger versendet werden.

Benachrichtigungen (Notifications)

mRay informiert den Benutzer über neue Datensätze und Nachrichten. Diese Benachrichtigungen erscheinen, wenn die Anwendung geöffnet ist, mittig am oberen Bildschirmrand oder, wenn die Anwendung geschlossen (Abbildung 30, Punkt 1) bzw. das Endgerät im Standby-Modus ist, als Systemnotifikation (wie bspw. beim Eingang einer SMS, s. Abbildung 31). Die Anzahl neuer eingetroffener Datensätze und Nachrichten werden zusätzlich noch einmal über sog. Badges (dt. Aufkleber) an den jeweiligen Tab-Symbolen der Inbox und des Messengers angezeigt (siehe Abbildung 29). In den Einstellung kann festgelegt werden, wofür Benachrichtigungen ausgelöst werden.

Abbildung 29

Durch einen Klick auf diese Benachrichtigung öffnet sich die Anwendung und wechselt automatisch zu der betreffenden Stelle (Bsp. Zu den Nachrichten).

Abbildung 30

Abbildung 31

Information

Die Benachrichtigungen enthalten keine Patientendaten oder Inhalte von Nachrichten, um einen bestmöglichen Schutz der Privatsphäre zu gewährleisten.

Suche

Mit der Suche Funktion können Sie im Datenbestand ihres mRay Servers schnell und einfach suchen. Die Ergebnisliste zeigt Datensätze auf die ihre Suchkriterien zutreffen. Die Suchergebnisse können über den Download Button in die Inbox verschoben werden. Sie können in der Suche Datensätze auch direkt anschauen oder einfach mit einem Kollegen Teilen. Beachten Sie, dass natürlich nur solche Datensätze erscheinen, auf die Sie auch Zugriffsberechtigungen erhalten haben. Sollte der gewünschte Datensatz nicht in der Liste auftauchen, besteht die Möglichkeit über ein oder mehrere angeschlossene PACS eine entsprechende Anfrage zu stellen. Die Suchfelder lassen sich außerdem nach Ihren Bedürfnissen anpassen.

Abbildung 32

  1. Spezifizieren Sie hier Ihre Suchanfrage
  2. Die Suchfelder lassen sich über diesen Button anpassen
  3. Senden Sie die Suchanfrage an ein PACS (verfügbar falls Ihr mRay Server entsprechend konfiguriert ist

Die Suchfelder lassen sich anpassen und folgende Felder stehen zur Auswahl:

  1. Patienten ID
  2. Patienten Name
  3. Geburtsdatum
  4. Studienbeschreibung
  5. Studien von (Datum bzw. Studienzeitraum)
  6. Modalität
  7. Überweisender Arzt (DICOM Tag Referring Physician's Name)
  8. Station (DICOM Tag Requesting Service)
  9. Accession Number

Abbildung 33

Hinweise zur PACS-Suche

  1. Wenn Sie nach Vor- und Nachname suchen möchten, verwenden Sie bitte die Schreibweise "Nachname^Vorname"
  2. Achten Sie darauf, ihre Suche möglichst einzuschränken. So erhalten Sie schnell eine Suchantwort und vermeiden mögliche Verwechslungen
  3. Die PACS Ergebnisliste ist ebenfalls in Studien / Serien gegliedert. Sie haben die Möglichkeit auf jeder Ebene den entsprechenden Eintrag vom PACS anzufordern
  4. Mit dem Downlaod Button am linken Rand eines Eintrags können Studien/Series vom PACS angefordert werden. Bitte beachten Sie, dass Sie Übertragung vom PACS zum mRay Server und schließlich zu ihrem Endgerät einige Zeit in Anspruch nehmen kann.

Bitte beachten Sie folgenden generellen Hinweis zur PACS-Suche

mRay leitet die von Ihnen gemachten Eingaben an ihr PACS weiter. Wenn Sie also sog. Wildcards (*/?) verwenden wollen, können Sie das genauso wie aus Ihrer gewohnten PACS-Umgebung. Lediglich für das Name-Feld werden standardmäßig das Wildcard-Zeichen „*“ angehängt. Wenn Sie keine Angabe machen, wird das Feld bei der Anfrage ignoriert.

Favoriten

Im Favoriten-Tab werden Ihre favorisierten Datensätze aufgelistet. Sie lassen sich dort, wie in der Patientenliste, anzeigen oder von den Favoriten entfernen (siehe Unterkapitel Die Inbox).

Bildbetrachtung (Viewer)

Nach Auswahl eines Datensatzes oder Schließen der Patientenliste gelangen Sie in die MPR Ansicht, das Kernstück der Anwendung.

Abbildung 34

Folgende Funktionen stehen hier zur Verfügung: 

  1. Mit dem Patientenlisten-Button kann die Patientenliste wieder geöffnet werden.
  2. Level-Window-Voreinstellungen können über diesen Button vorgenommen werden.
  3. Hide-Information-Button lässt bei Aktivierung/Deaktivierung alle Bedienelemente bzw. Informationstexte innerhalb der Ansicht erscheinen/verschwinden.
  4. Hier wird die Bilddatei angezeigt. Mit Hilfe der Tools ist es möglich mit dem Bild zu interagieren. Solange der "FREE"-Modus eingestellt ist, ist es möglich mit zwei Fingern zu zoomen.
  5. Bilddatensatz-Informationen wie z.B. Patient, Studie, Bildmodalität, ...
  6. Der Split-Button teilt die aktuelle Ansicht, es wird ein weiteres Fenster geöffnet. Hinweis: Es gibt immer nur ein aktives Fenster. Dieses hat ein orange-gefärbten Rahmen. Durch Anklicken eines anderen Fensters aktivieren Sie dieses. Eine Interaktion findet nur im aktiven Fenster statt.
  7. Schließen-Button schließt diese Ansicht.
  8. Die Status-Information (mRay-Logo) zeigt den Verbindungsstatus zum Server an und ruft ein weiteres Menü auf: Zurück zum Startbildschirm und Log-out aus der Applikation.
  9. MPR Perspektive Button zur Berechnung und Anzeige der unterschiedlichen Bildebenen. Hinweis: Diese Ebenen werden lokal auf dem Gerät errechnet. Siehe hierzu auch die Hinweise im Kapitel Bekannte Probleme.
  10. Diese Scrollbar ermöglicht es dem Nutzer mit nur einem Finger durch die Bilder zu scrollen.
  11. Das Scrollrad ermöglicht das Blättern durch die einzelnen Bildschichten, mit den links/rechts Pfeilen können Sie einzelne Schichten vor und zurück blättern.
  12. Das Interaktionsmenü beinhaltet Werkzeuge für die Analyse der Bilddaten.

Serien- und Schlüsselbild Buttons

Die Serien- und Schlüsselbild Buttons erscheinen nur wenn es zur aktuell betrachteten Studie weitere Serien und/oder Schlüsselbilder gibt.

Abbildung 35

  1. Geht zur vorherigen Serie in der Studie
  2. Geht zur nächsten Serie in der Studie
  3. Geht zum nächsten Schlüsselbild für diese Serie

Interaktionsleiste

Die Interaktionsleiste stellt Ihnen verschiedene Funktionen zur Verfügung, über die Sie mit dem aktuell geöffneten Bilddatensatz interagieren können (Abbildung 37). Sie enthält einen Werkzeugmenü-Button (1) zum Öffnen des Werkzeugmenüs und bei 3D Datensätzen das Scrollrad zum Blättern durch die Schichtbilder (2). Das Werkzeugmenü Symbol zeigt Ihnen immer das aktuell ausgewählte Werkzeug an.

Abbildung 36

Das Scrollrad ermöglicht es durch die Schichten der Serie zu scrollen. Zum blättern haben Sie die Möglichkeit die Pfeiltasten zu nutzen oder mit dem Finger durch das Rad zu scrollen. Sobald Sie das Rad los lassen stoppt es sofort.

Scrollbar

Die Scrollbar (Abbildung 37) ermöglicht es, änlich wie das Scrollrad, durch die Schnittbilder zu scrollen. Im Gegensatz zum Scrollrad, erkennt die Scrollbar sofort wo Sie sich im Schichtbildsatz befinden. Abhängig von der Rotation Ihrer Ansicht stellt der obere/untere oder rechte/linke Rand der Scrollbar den Anfang/das Ende des Datensatzes dar. Es gibt zwei verschiedene Scrolling-Modi:

  • Relativ: Wenn Sie die Scrollbar an einer Position Ihrer Wahl antippen und bewegen, werden Sie basierend auf Ihrer Scrollgeschwindigkeit durch die Schichtbilder scrollen. Die Fingerbewegung ist nicht mit der Position des Scrollers synchronisiert. Die Scrollgeschwindigkeit ist anpassbar durch erhöhen/verringern der Distanz des tippens auf die Scrollbar während dem scrollen.
  • Absolut: Hierzu müssen Sie die Scrollbar doppelt antippen. Während dieser Modus aktiviert ist, können Sie eine Position direkt anwählen. Die Anzeige springt dann zum entsprechenden Schichtbild. Sie können so auch durch den Datensatz scrollen.

Abbildung 37

MPR-Ansichten

Die MPR-Bildlaufleiste erlaubt es Ihnen, mehrere Ansichten gleichzeitig zu öffnen (Abbildung 38). Der Folgende Screenshot zeigt die MPR-Bildlaufleiste:

Abbildung 38

Der Screenshot zeigt die MPR-Bildlaufleiste eines MRTs von einem Fuß, die lokal berechnete Rekonstruktion (MPRs) und Informationen zum angezeigten Datensatz.

  1. Der Split-Button erlaubt es dem Nutzer weitere Fenster hinzuzufügen. Die maximale Anzahl von Fenstern beträgt 2 bei Smartphones und 4 bei Tablets.
  2. Zeigt die aktuelle Ausrichtung der Ansicht in Bezug auf den originalen Datensatz. Betätigen Sie den Button um die Ansichten zu wechseln.
  3. Der Verketten-Button Synchronisiert die Fenster.

Sie können die Perspektive mit dem "MPR-Perspektive"-Button (Punkt 1) verändern. Diese Funktion erlaubt es, zwischen verschiedenen Modalitäten und 3D Rekonstruktionen zu wechseln. Der Button in der rechten unteren Ecke (Punkt 2) ermöglicht das Öffnen oder Schließen von weiteren Ansichten. Falls mehr als eine Ansicht geöffnet ist wird ein Button um die Anpassungen zu synchronisieren erscheinen.

Info

Die 3D Rekonstruktion zeigt die Ebenen der aktuell offenen Ansichten. Diese Ansicht wird nur Inhalte haben, wenn wenigstens eine Ebene eines MPR-Datensatzes, in einer weiteren Ansicht, geöffnet ist. Smartphones können nur bis zu zwei Ansichten öffnen und keine 3D Rekonstruktion verwenden.

Um mit der Ansicht interagieren zu können müssen Sie entsprechende Ansicht zunächst auswählen. Dazu müssen Sie die Ansicht nur antippen. Die ausgewählte Ansicht ist durch eine orangene Umrandung markiert.

Warnung

mRay erlaubt es verschiedene Datensätze in verschiedenen Ansichten anzuzeigen. Nach dem Öffnen der neuen Ansicht können Sie durch Antippen in der Inbox eine weitere Serie öffnen. Es ist auch möglich, zwei verschiedene Patienten gleichzeitig zu öffnen. Um Fehler bei der Patientenidentität zu vermeiden wird dann eine permanente Warnung angezeigt.

Werkzeugmenü

Abbildung 39

Über das Werkzeugmenü (Abbildung 39) können Sie folgende Werkzeuge auswählen: 

  • Interaktionen
    • "Level Window": Über das Level-Window können Sie die Grauwerte und die Helligkeit der Anzeige anpassen (Fensterung).
    • "Verschieben": Über das Panning können Sie das Bild verschieben, vergrößern und verkleinern.  Dies ist standardmäßig ausgewählt.
    • "Schichtdicke": Maximum Intensitätsprojektion (MIP). Über diese Funktion ist es Ihnen möglich, mehrere Schichtbilder auf einmal zu betrachten. Dafür werden bis zu 12 Schichten transparent übereinander gelagert.
  • Werkzeuge
    • "DICOM Cine": Ermöglicht das abspielen von DICOM Cine Dateien. Dieser Button ist nur für 3D Datensätze verfügbar.
    • "Zoom": Zoomen Sie das Bild rein und raus im voreingestellten "FREE" Modus. Durch das Auswählen des Zoom-Tools im Werkzeugmenü können Sie auf eine der vorgefertigten Zoomstufen in den folgenden Formaten wechseln: 1:1, 1:2, 1:4 und "REAL" (welches eine lebensechte Vergrößerung darstellt).
    • "Bericht erstellen": Öffnet den Dialog um, parallel zur Bildbetrachtung, einen Befundbericht zu erstellen.
  • Annotationen
    • "Messung": Lässt Sie Messungen auf der aktuellen Schicht vornehmen.
    • "Notiz": Über diese Funktion können Sie Notizen auf der aktuellen Schicht erstellen.
    • "Pfeil": Dieses Tool lässt sich nutzen, um kritische und wichtige Stellen innerhalb eines Bilddatensatzes zu markieren und aufzuzeigen.
    • "Region of Interest": Mithilfe dieser Funktion kann eine Region der aktuellen Schicht elliptisch umgrenzt werden, welche gleichzeitig wichtige Informationen bezüglich des umkreisten Pixelbereichs zurückliefert.
    • "Winkel": Mit diesem Tool können Sie Winkelmessungen auf der aktuellen Schicht vornehmen.
    • "Entfernter Winkel": Erlaubt die Messung von entfernten Winkeln durch zwei getrennte Geraden.
    • "Längenverhältnis": Zeigt das Längenverhältnis zwischen zwei Geraden.
    • "Segmentierung": Erzeugen Sie eine manuelle Segmentierung.
    • "Schlüsselbild speichern": Lässt Sie die aktuelle Schicht samt Notizen und Messungen in der Serie speichern. Die Schicht in Ihrer Ausgangsform bleibt dabei erhalten.
    • "Liste der Annotationen": Enthält alle Annotationen die Sie hinzugefügt haben. Durch auswählen einer Annotation aus der Liste, bekommen Sie die Möglichkeit diese umzubenennen oder zu löschen.

Info

Das aktuell ausgewählte Werkzeug wird sich studienübergreifend gemerkt.

Level-Window-Voreinstellungen

mRay bietet die Möglichkeit vordefinierte Grauwertbereiche zu speichern. Diese können über das Level-Window-Voreinstellungsmenü ausgewählt werden (Abbildung 40, rechts: Im Editiermodus). Bitte beachten: Wenn Sie diese Einstellungen ändern, werden Sie nur für das aktuelle Gerät gespeichert und nicht systemweit.

Abbildung 40

  1. DICOM Datensatz: Setzt das Level Window gemäß den Werten der DICOM Tags des Bildes.
  2. FULL Range: Setzt Level Window auf das gesamtes Spektrum an Grauwerten.
  3. INVERT Range: Setzt Level Window auf das gesamte Spektrum an Grauwerten, jedoch invertiert.
  4. Einfacher Klick: Setzt diese Fensterungs-Einstellungen für die aktuelle Ansicht. Gedrückt halten: Auswahl dieses Eintrags/Mehrfachauswahl.
  5. Hinzufügen: Neue Voreinstellung hinzufügen.
  6. Eine oder mehrere Einträge auswählen
  7. Löschen: Löschen der selektierten Voreinstellung.
  8. Bearbeiten: Selektierte Voreinstellung bearbeiten (s. Abbildung 41).
  9. Aufwärts/Abwärts bewegen eines Eintrags.

Abbildung 41

Annotations-Menü

Wenn eine Notiz oder eine Messung erstellt wurde erscheint im Werkzeugmenü folgender Button (Abbildung 42).

Abbildung 42

  1. Öffnet das „Liste der Annotationen“-Fenster (Abbildung 43).

Abbildung 43

  1. Einfaches Anklicken wählt die Annotation aus und springt im Betrachtungsfenster direkt zu dieser. Langes Halten eines Eintrags ruft das Untermenü auf (Punkt 2,3).
  2. Löschen der ausgewählten Annotation.
  3. Name der ausgewählten Annotation bearbeiten.

Text-Annotationen

Über das Notiz-Werkzeug können Sie Notizen in ein Schichtbild einfügen. Über einen Doppel-Tap auf die Notiz, öffnet sich die Tastatur und der Inhalt kann bearbeitet werden. Notizen können Sie, wie die Messungen, entweder durch Tappen oder durch Auswählen im Annotations-Menü markieren. Markierte Notizen können Sie mit einer Fingerbewegung verschieben. Im Annotations-Menü können Sie Notizen, wie auch Messungen, wieder löschen.

Abbildung 44

Messungen

Mit dem Measurement-Werkzeug können Sie Messungen in einem Schichtbild durchführen. Für die Darstellung der Messgenauigkeit wird eine Nachkommastelle verwendet. Die eingefügte Messung kann über "Pinch-to-Zoom" vergrößert oder verkleinert werden. Alternativ können auch nur einzelne Enden unabhängig voneinander manipuliert werden. Dazu müssen Sie die transparenten Kreise am Ende der Messung bewegen. Sie können mehrere Messungen in einem Bild durchführen und mit einem Tap oder im Annotations-Menü erneut auswählen. Die markierte Messung wird orange eingefärbt.

Abbildung 45

Bitte beachten Sie

Die Messinformationen werden aus den geschickten DICOM-Daten des PACS gelesen. Sollten diese fehlerhaft sein, können falsche Messungen zustande kommen. Sollten Sie dennoch falsche Werte bei den Messungen feststellen, so ist potentiell ein Fehler beim Erstellen der Bilddaten an der Modalität zustande gekommen. Informieren Sie hierzu sofort den zuständigen IT-Beauftragten.

Für 2D-Röntgenbilder geben die Messungen die Größe wieder, wie Sie am Röntgendetektor erscheinen. Durch die Projektion müssen die Messungen daher nicht der tatsächlichen, physischen Größe der Struktur entsprechen!

Winkelmessung

Die Winkelmessung erzeugt einen Winekl auf dem aktuellen Schnittbild. Die Geraden des Winkels sind in ihrer Länge und Richtung einstellbar, sodass Sie den Winkel nach Belieben ausrichten können. Sie können den gesamten Winekl durch antippen und halten des Schnittpunktes verschieben. Der Winkel kann im Annotationsmenü gelöscht werden.

Abbildung 46

Neben dem normalen Winkel gibt es auch den entfernten Winkel. Während der normale Winkel ein echter Winkel ist, berechnet der entfernte Winkel den Winkel zwischen den beiden Geraden, ohne einen Schnittpunkt. Darüber hinaus kann es wie ein normales Winkelwerkzeug verwendet werden.

Abbildung 47

Segmentierung

Über das "Segmentierung"-Werkzeug können Sie eine manuelle Segmentierung in ein Schichtbild einfügen. Nach dem aktivieren umkreisen Sie das zu segmentierende Objekt mit dem Finger. Die Annotation lässt sich im Anschluss anpassen. Die Punkte der Segementierung lassen sich einfach verschieben oder mit Doppelt-Tap löschen. Neue Punkte können durch '+' hinzugefügt werden. An der Seite der Segmentierung befindet sich ein zusätzlicher Informationstext, welcher folgende berechneten Werte über die in der Segmentierung liegenden Pixel enthält:

  • area: Segmentierte Fläche (optional, wenn Bild Spacing korrekt).
  • count: Anzahl der Pixel innerhalb der Segmentierung.
  • min: Kleinster in der Segmentierung enthaltene Grauwert.
  • max: Größter in der Segmentierung enthaltene Grauwert.
  • avg: Durchschnittlicher Grauwert über alle in der Segmentierung enthaltenen Gauwerte.
  • stddev: Standardabweichung / gemittelter Abstand der Streuung aller Grauwerte zum durchschnittlichen Gauwert der in der Segmentierung enthaltenen Pixel.

Abbildung 48

Bitte beachten Sie

  • Handelt es sich bei dem gemessenen Datensatz um ein Farbbild, wird pro Pixel jeweils der Mittelwert der Farbkanäle für die Berechnung der oben genannten Werte genutzt.
  • Pixel, welche von der Segmentierung nicht eingeschlossen werden, werden über folgende Regel ermittelt: Liegt ein Pixel vollständig innerhalb der Segmentierung oder wird es durch die Kontur der Segmentierung geschnitten, wird es als Teil der Segmentierung betrachtet. Somit spielt das Pixelzentrum bei der Bestimmung des Einschlusses keine Rolle.
  • Für die Darstellung der Messgenauigkeit wird eine Nachkommastelle verwendet (Ausnahme: count).

Region of Interest

Über das "Region of Interest"-Werkzeug können Sie eine "Region of Interest" (kurz: ROI) in ein Schichtbild einfügen. Nach dem Einfügen ist das ROI standarmäßig aktiv und daher können Sie sofort mit ihr interagieren. Der aktive Status wird durch eine orangene Färbung der Ellipse angezeigt. Bei inaktivem Status ist die Ellipse hingegen weiß eingefärbt. Durch Tappen, Halten und Bewegen des Ellipsenzentrums (sichtbar durch eine Kreuzung) kann die ROI verschoben werden. Mithilfe der zwei weiß-transparenten Kreise, auch Touch-Handles genannt, welche sich an der Konturlinie der Ellipse befinden, kann per Touch-Interaktion die Ellipse sowohl vergrößert als auch rotiert werden. Gegenüber der Touch-Handles befindet sich ein zusätzlicher Informationstext, welcher folgende berechneten Werte über die in der ROI liegenden Pixel enthält:

  • area: Fläche (optional, wenn Bild Spacing korrekt)
  • count: Anzahl der Pixel innerhalb der ROI.
  • min: Kleinster in der ROI enthaltene Grauwert.
  • max: Größter in der ROI enthaltene Grauwert.
  • avg: Durchschnittlicher Grauwert über alle in der ROI enthaltenen Gauwerte.
  • stddev: Standardabweichung / gemittelter Abstand der Streuung aller Grauwerte zum durchschnittlichen Gauwert der in der ROI enthaltenen Pixel.

Abbildung 49

Bitte beachten Sie

  • Es gelten die Hinweise der Segmentierung

Bericht erstellen

Durch antippen des "Bericht erstellen"-Buttons im Werkzeugmenü, ist es möglich einen DICOM Structured Report als Freitext zu erzeugen. Dieser wird der jeweiligen Studie hinzugefügt und ins PACS hochgeladen.

Abbildung 50

  1. Speichert den Bericht. Nach dem Speichern wird dieser ins PACS hochgeladen und der Studie hinzugefügt.
  2. Wenn Sie den Dialog zur Berichterstellung schließen wollen, ohne den bisher geschriebenen Text zu verwerfern, können Sie den Dialog einfach mit dem "Ausblenden"-Button verstecken. Das "Bericht erstellen"-Icon wird in der rechten unteren Ecke erscheinen. Wenn Sie es antippen erscheint der Dialog wieder.
  3. Um den Dialog zu verbergen, müssen Sie diesen Button betätigen. Bitte beachten Sie, dass der aktuelle Bericht noch in Bearbeitung bleibt und Ihr bisher geschriebener Text immer noch verfügbar.

Um den ausgeblendeten Bericht wieder anzuzeigen, betätigen Sie den Button (1) in der Interaktionsleiste.

Abbildung 51

Overlay Menü

mRay unterstützt die Anzeige von DICOM Dateien mit bis zu 16 Overlay Masken. Diese Overlays können über ein Menü im Viewer getrennt ein- bwz. ausgeschaltet werden. Außerdem ist es möglich jedem Overlay eine freiwählbare Farbe und Transparenz zu vergeben.

Abbildung 52

  1. Zeigt das Overlay mit Farbe und Label information. Mit einem Klick können Sie das jeweilige Overlay an- bzw. ausschalten. Um die Farbe und die Transparenz anzupassen, halten Sie den Button für kurze Zeit gedrückt.
  2. Hier können Sie die Farbe und die Transparenz für das Overlay einstellen

Veocore-Anbindung

mRay unterstützt die Anbindung an Veocore, ein System zur automatischen Auswertung von Perfusionsdaten zur Schlaganfalldiagnostik. Bitte schauen Sie für detaillierte Instruktion dazu in das VeoCore Manual.

Hinweise

  • Bitte achten Sie auf gute Lichtverhältnisse während der Nutzung von mRay (kein starker Lichteinfall und Spiegelungen vermeiden).
  • Bitte achten Sie darauf, dass das Display während der Nutzung frei von Verschmutzungen ist (Regelmäßig reinigen).
  • Bitte nutzen Sie mRay in stressfreien Situationen, um die Wahrscheinlichkeit einer eventuellen Fehlbenutzung zu minimieren.
  • Bitte denken Sie daran, dass mRay keine Visualisierungshilfen zur Erkennung von links und rechts bereitstellt.
  • Bitte stellen sie Datum und Uhrzeit auf Ihrem Endgerät korrekt ein um eine korrekte Funktion der Applikation zu gewährleisten.
  • Sollten Sie Ihr Gerät innerhalb eines Magnetresonanztomographie-Raums nutzen wollen, sollten Sie sich vergewissern, dass die Hardware Ihres Endgerätes sicher vor elektromagnetischer Strahlung abgeschirmt ist, um eine fehlerfreie Anwendung der Applikation zu gewährleisten. Kontaktieren Sie hierfür Ihren Endgerätehersteller/-lieferanten.
  • Bitte prüfen Sie bei einer Neuinstallation die Version der Applikation. Es kann unter Umständen vorkommen, dass nicht die aktuelle Version geladen wird und ein zusätzliches Update notwendig ist. Bei erneutem Aufruf vom mRay in der App Store Applikation ist dann die Update Schaltfläche anwählbar.

Oft gestellte Fragen – FAQ

  • Wieso haben mache Datensätze den grünen Hinweis „JPEG“? JPEG bedeutet, dass dieser Datensatz komprimiert (entsprechend der Konsensius-Konferenz ) übertragen wird. Siehe auch Loose et al.: Compression of digital images in radiology - results of a consensus conference. Rofo. 2009 Jan;181(1):32-7. doi: 10.1055/s-2008-1027847.
  • Wieso werden auf dem Endgerät nur noch ein oder wenige Datensätze angezeigt? Stellen Sie sicher, dass das Suchfeld leer ist. Durch Löschen der Filtereingabe werden wieder alle Datensätze angezeigt.
  • Wieso werden bei meiner Query Anfrage ans PACS keine Patienten gefunden, obwohl der Patient im PACS aufgeführt wird? Manche PACS Hersteller fordern eine Suchanfrage die Groß- und Kleinbuchstaben unterscheidet. Bsp.: „schmidt“ liefert keine Ergebnisse, „Schmidt“ hingegen schon.

Bekannte Probleme

Die Liste der bekannten Probleme führt festgestellte Probleme nach der Freigabe der aktuellen Version von mRay auf. Diese Probleme wurden jedoch als unkritisch eingestuft, so dass ein uneingeschränktes Arbeiten mit der Anwendung möglich ist.

  1. Pseudonymisierung von Bildern wird nicht auf die in Pixeldaten eingebrannten Informationen angewendet. Bitte kommunizieren Sie diesen Sachverhalt mit den Benutzern um sicherzustellen, dass die Daten nur über Pools verschickt werden, in denen die Pseudonymisierung ausgeschaltet ist. 
  2. Formularfelder für Fließkommazahlen innerhalb der Configuration-Applikation akzeptieren nur Werte in englischem Format, d.h. mit einem Punkt „.“ als Trennzeichen.
  3. Die Auto-Download-Einstellung (Mobil/WiFi) hat auf Windows-Clients keinen Einfluss.
  4. Die Anzeige des Fortschritts eines Retrieves bleibt unter Umständen für längere Zeit bei 100% stehen, bis der Datensatz letzlich ankommt.
  5. Bei Mutli-Touch-Gesten wird das Loslassen auf einem Button als Betätigung dieses Buttons erkannt, obwohl die Geste bereits verarbeitet wurde.
  6. Erstellen von DICOM Structured Reports funktioniert nicht bei nicht-DICOM Daten.
  7. In seltenen Fällen kann der Login nach der Freigabe eines Gerätes für einen Benutzer etwas länger als gewöhnlich dauern.
  8. Der neue Android 7 Splittscreen Modus bringt die Applikation zum Absturz, falls diese auf einen Splittscreen übertragen wird.
  9. Die Kamera auf einem MED-TAB v2 fokusiert nicht korrekt.
  10. Emojis in Textfeldern können Sie unerwartet verhalten.
  11. Ein globaler Cache Pfad auf ein Netzlaufwerk kann zu Problemen führen (Betrifft nur mRay Server)
  12. Die automatische Speicherverwaltung auf dem mobilen Endgerät kann fehlerhaft sein, sobald mehrere mRay Accounts auf dem Gerät verwendet werden. Die Daten sind zwar nicht mehr zugänglich, werden unter bestimmten Umständen aber auch nicht gelöscht.